Georges Aperghis Komposition

Geboren 1945 in Athen, wuchs Aperghis als Sohn des Bildhauers Achille Aperghis und der Malerin Irène Aperghis auf. Er bildete sich weitgehend autodidaktisch als Maler und Komponist aus. 1963 zog er nach Paris. Musikalisch wurde er von Komponisten wie Pierre Schaeffer, Pierre Henry und Iannis Xenakis, John Cage und Mauricio Kagel beeinflusst. 1971 erschien mit »La Tragique histoire du nécromancien Hieronimoet et de son miroir« sein erstes Werk für das Musiktheater, dessen profiliertester Vertreter in Frankreich er wurde. 1976 gründete er die Theatergruppe Atelier Théâtre et Musique (ATEM) in Bagnolet (seit 1991 am Théâtre des Amandiers in Nanterre). Hier wurden bis zur Auflösung der Gruppe mehr als zwanzig Stücke aufgeführt, darunter »„La bouteille à la mer« (1976), »Conversations« (1985), »Énumérations« (1988), »Jojo« (1990), »H« (1992), »Sextuor« (1993) und »Commentaires« (1996).

(Website)

Pub — Reklamen

(Uraufführung: 30.5.2016)

Georges Aperghis (K), Donatienne Michel-Dansac (Schauspieler)

Zoro Babel Klangregie

Zoro Babel, 1967 in Peterskirchen/Oberbayern geboren, ist Musiker, Komponist und Klangregisseur. Er nahm bereits als 14-Jähriger an Studienkursen für Improvisation und Jazz in Woodstock/New York teil. Als Komponist, Musiker und Theaterdarsteller arbeitet er mit Künstlern wie Achim Freyer, Urs Troller und Günter Ballhausen zusammen. Als Klangregisseur arbeitet er mit zahlreichen zeitgenössischen Komponisten, darunter Josef Anton Riedl, Dieter Schnebel, Helmut Lachenmann, Carola Bauckholt und Vinko Globokar, sowie renommierten Klangkörpern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks oder den Berliner Philharmonikern zusammen.

Kompositionsaufträge erhielt er u.a. von der musica viva, den Donaueschinger Musiktagen sowie der Siemens Kulturstiftung. Zoro Babel entwickelt eigene Instrumente und Klangskulpturen, beispielsweise bewegliche Klangarchitekturen im öffentlichen Raum, die u.a. beim Musikfestival Bern 2015 zu sehen waren.

Er erhielt u.a. 2001 den Musikförderpreis der Stadt München und 2008 ein Projektstipendium der Erwin und Gisela Steiner Stiftung.

Sweat of the Sun – nach »Eroberung des Nutzlosen« von Werner Herzog

(Uraufführung: 28.5.2016)

David Fennessy (K, T), Marco Štorman (R, T), Jil Bertermann (B, K), Katharina Ortmann (D)

Christopher Balme Teilnehmer

Christopher Balme ist seit 2006 Direktor des Instituts für Theaterwissenschaft an der LMU München und ehemaliger Präsident der International Federation for Theatre Research (IFTR). Geboren und aufgewachsen in Neuseeland, lebt und  arbeitet er seit 1985 in Deutschland, an den Universitäten in Würzburg, München und Mainz. Von 2004 bis 2006 hatte er den Lehrstuhl für  Theaterwissenschaft an der Universität Amsterdam inne. Zu seinen jüngsten Publikationen zählen u.a. Decolonizing the Stage: Theatrical syncretism and postcolonial drama (Oxford 1999), Pacific Performances: Theatricality and Cross-Cultural Encounter in the South Seas (Palgrave Macmillan 2007), Cambridge Introduction to Theatre Studies (Cambridge 2008) und The theatrical public sphere (Cambridge 2014). Seine gegenwärtigen Forschungsschwerpunkte sind das Vermächtnis des Modernismus in der Globalisierung der Künste; Theater und Öffentlichkeit; das Verhältnis zwischen Medien und Performance.

 

 

Symposium zur Münchener Biennale: OmU – Echoräume und Suchbewegungen im heutigen Musiktheater

Pauline Beaulieu Regie

Pauline Beaulieu, geboren 1981 in Frankreich, studierte Politikwissenschaft, Theaterwissenschaft und Schauspiel und zog 2005 nach Berlin. Von 2007 bis 2011 studierte sie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch (Diplominszenierung: »Troerinnen« nach Euripides - Mentor: Luk Perceval). Zwischen 2007 und 2012 veröffentlichte sie einen Theateressay, vier Theaterstücke und einen Roman (Verlag Séguier). Seit 2012 arbeitet sie freischaffend und entwickelt mannigfaltige Formen von Theater/ Performance/Installation/Choreographie und Musik. Ihre Arbeiten wurden u.a. in den Sophiensaelen und Uferstudios in Berlin, beim Théâtre de l'Epée de Bois in Paris, im Staatstheater Halle, dem Grenzenlos Kulturfestival in Mainz und dem Festival Primeurs des saarländischen Staatstheaters aufgeführt. 2016 bearbeitet und inszeniert sie »Das Haus des Schlafes« von Jonathan Coe am Theaterhaus Jena und die performative Musiktheater Installation »Mnemo/scene : Echos« für die Münchener Biennale.

Mnemo/scene: Echos

(Uraufführung: 2.6.2016)

Pauline Beaulieu (R), Ariel Farace (T), Stephanie Haensler (K), Yvonne Leinfelder (V)

Christian Beck Bühnenbild

Der Bühnen- und Kostümbildner Christian Beck wurde 1965 in Jena geboren und studierte Bühnenbild an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Er war Mitbegründer und Ausstattungsleiter am Theaterhaus Jena sowie Ausstattungsleiter am staatlichen Puppentheater Dresden und Thalia Theater Halle. Als freier Bühnen- und Kostümbildner arbeitete er unter anderem mit den Regisseuren Carlos Medina, Andreas Kriegenburg, Armin Petras und Annegret Hahn an der Volksbühne Berlin, am Schauspiel Leipzig, dem Theater der jungen Generation Dresden und dem Theater Mühlheim an der Ruhr. Mit dem Regisseur Enrique Vargas und dem Teatro de los Sentidos verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit in Bogotá, Ljubljana, London, Aarhus, Modena und Barcelona. Für Mirko Borschts Inszenierungen entwarf er bereits mehrfach die Bühne, darunter für die Produktionen »Opferpopp«, »Sweet Dreams«, »Kristus – Monsters of Münster« und »Harper Regan« am Thalia Theater Halle, dem Centraltheater Leipzig und dem Schauspiel Hannover, sowie für Mirko Borschts Inszenierungen »Europa« und »Tod-krank.Doc« am Theater Bremen.

ANTICLOCK (OmU)

(Uraufführung: 30.5.2016)

Mirko Borscht (R), Christian Beck (B), Hannes Hesse (V)

Jil Bertermann Bühne und Kostüme

Jil Bertermann studierte Freie Kunst mit dem Schwerpunkt Bühnenraum an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Nach ihrem Diplom folgten Arbeiten für die Opera Stabile der Staatsoper Hamburg sowie für das Rokokotheater Schwetzingen. Der Kinofilm TEENAGE RESPONSE von Eleni Ampelakiotou, für den sie Setdesigns entwarf, lief im offiziellen Programm der 59. Berlinale. Von 2009-12 war sie an den Münchner Kammerspielen als Bühnenbildassistentin tätig. An den Kammerspielen realisierte sie eigene Bühnenbilder, u.a. für die Produktionen »Gleis 11« und »München/Diyarbakir« von Christine Umpfenbach, »They shoot horses, don't they?« von Susanne Kennedy, »Hotel Europa« von Johan Simons, für »Holt mich hier raus« und das Stadtprojekt »München komplett« von Schorsch Kamerun sowie für »Das war auf einer Lichtung da sie zum ersten Mal Geld dafür nahm« von Malte Jelden.

Sweat of the Sun – nach »Eroberung des Nutzlosen« von Werner Herzog

(Uraufführung: 28.5.2016)

David Fennessy (K, T), Marco Štorman (R, T), Jil Bertermann (B, K), Katharina Ortmann (D)

Mirko Borscht Regie

Mirko Borscht wurde 1971 in Cottbus geboren. Er arbeitete zunächst in Berlin als Regie- und Kameraassistent. Nach zwei Co-Regiearbeiten am Theater inszenierte er 1992 mit dem Kurzfilm »Mäuseboxen« seine erste eigene Filmarbeit, danach folgte der zweite Kurzfilm »Bastard!«. Seine Arbeit als Regisseur in Film und Theater wurde wesentlich durch die Zusammenarbeit mit jugendlichen Laiendarstellern bestimmt. So entstand 2005 sein erster abendfüllender Spielfilm »Kombat Sechzehn« und 2007 das Theaterstück »Opferpopp«, das er für das Thalia Theater Halle entwickelte. 2008 erhielt »Opferpopp« den Hans-Götzelmann-Preis, 2009 wurde dem Projekt der »BKM - Preis für kulturelle Bildung« vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien in der Stiftung Genshagen verliehen. Am Centraltheater Leipzig waren in seiner Regie die Stücke »Sweet Dreams« und »Der Tag des Opritschniks« (nach einer Romanvorlage von Wladimir Sorokin) zu sehen. Für das Junge Schauspiel Hannover bearbeitete er 2010 das Stück »komA« von Georg Staudacher und Volker Schmidt und setzte es in der Tellkampfschule Hannover mit 19 Jugendlichen, zwei Lehrern und zwei professionellen Schauspielern in Szene. Nach »Unfun« von Matias Faldbakken, inszenierte Borscht am Centraltheater/Skala Leipzig »Deutschland tanzt nicht« als Premiere zur Eröffnung der Spielzeit 2010/2011. Es folgte »Kristus - Monster of Münster« für das Junge Schauspiel Hannover, schließlich 2012 die Inszenierung von Simon Stephens »Harper Regan« am Thalia Theater in Halle. Seit der Spielzeit 2012/2013 ist Mirko Borscht als Regisseur im Schauspiel und bei den Jungen Akteuren am Theater Bremen tätig, hat Lars von Triers »Europa« inszeniert, ein Projekt über den Rechtsextremen Odfried Hepp unter dem Titel »Larger than life« mit Jugendlichen entwickelt, sowie Jelineks »Tod-krank.Doc« uraufgeführt. Es folgten »Die Schutzbefohlenen« (Elfriede Jelinek) sowie »Verbrennungen« von von Wajdi Mouawad. Am Berliner Maxim Gorki Theater inszenierte Borscht u.a. »Woyzeck III« nach Georg Büchner.

(Facebook Profil)

ANTICLOCK (OmU)

(Uraufführung: 30.5.2016)

Mirko Borscht (R), Christian Beck (B), Hannes Hesse (V)

Roman Brotbeck Teilnehmer

Roman Brotbeck (*1954), Musikwissenschaftler, spezialisiert auf Mikrotonalität, neue Musik, neues Musiktheater, Musikpolitik sowie Musik und Literatur. Musikredaktor und -produzent bei Radio DRS2 (1982-1988), Forschungsauftrag des Schweizerischen Nationalfonds zur Mikrotonalität (1988-1994), Präsident des Schweizerischen Tonkünstlervereins (1996-2002); von 1997 bis 2014 war er an der Hochschule der Künste Bern (HKB) als Forscher sowie als Dozent für Musikgeschichte, Ästhetik und in der Hochschulleitung tätig, zuletzt als Projektleiter der Graduate School of the Arts, des ersten Doktoratsprogramms für die Künste der Schweiz. Heute ist er freischaffender Berater und Publizist und leitet im Forschungsschwerpunkt Interpretation der HKB die Projekte „Ecoute élargie – ‚Leere Stimmen’ und ‚objets sonores’ in der Musik nach 1945“ sowie „Das Auge komponiert - Verbindungen zwischen Bild und Klang in den grafischen Plänen und Partituren des Schweizer Komponisten Hermann Meier“. Zudem koordiniert er den Aufbau des Netzwerkes „Mikrotöne“ der Musikhochschule Basel und der Hochschule der Künste Bern. Er lebt in Basel und im Burgund. 

 

 

Symposium zur Münchener Biennale: OmU – Echoräume und Suchbewegungen im heutigen Musiktheater

Noémie Brun Klavier

Noémie Brun, Pianistin und Komponistin, ist im Jahr 1990 in Genf geboren.

Noémie beginnt im Jahr 2009 Komposition mit Nicolas Bolens in der Musikhochschule in Genf zu studieren. Danach studiert sie mit Xavier Dayer an der Hochschule der Künste Bern (HKB) und absolviert im Jahr 2012 ihren Bachelor in Komposition mit Auszeichnung. Parallel beginnt sie ihr Klavierstudium bei Pierre Sublet (HKB), das sie im Jahr 2015 absolviert. Noémie studiert zur Zeit Théâtre Musical in Biel (HKB).

Ihre Kompositionen wurden in Europa sowie in den USA bei Ensembles und Musikern wie dem Ensemble Makrokosmos (CH), dem Ensemble Vertigo (CH),  dem Ensemble Réponses XX-XI (FR), dem Ensemble Hodiernis (CH), Peter Evans (USA), Dave Eggar (USA) und Vesselin Gellev (GB) gespielt. Zur Zeit ist sie composer in residence von dem Ensemble Interaplin (FR). Sie hatte die Gelegenheit mit Persönlichkeiten wie François-Xavier Roth, Stefano Gervasoni, Helmut Lachenmann, William Blank.

The Navidson Records – Ein Musiktheater als Installation

(Uraufführung: 29.5.2016)

Ole Hübner (K), Kristian Hverring (S), Rosalba Quindici (K), Benedikt Schiefer (K), Tassilo Tesche (KL), Till Wyler von Ballmoos (KL)

Jørgen Callesen Performer

Jørgen Callesen (geb. 1966 in Hjørring, Dänemark) hat an der Aarhus University in Informations- und Medienwissenschaften promoviert. Seit über 20 Jahren arbeitet er mit digitalen Medien und Performancekunst. Als praktizierender Künstler hat er Performances, Vorlesungen und Installationen entwickelt, die häufig digitale, interaktive und generative Medien einbeziehen. Die Werke sind oft aus der queeren Perspektive geschrieben und hinterfragen Normen und Ästhetik in Bezug auf Geschlecht und Identität und die Art der Darstellung des Körpers. Seine Stücke wurden in verschieden Formaten und an ganz unterschiedlichen Orten aufgeführt, wie in Kunstakademien und Galerien, bei Theaterfestivals, TV-Interviews und ortsbezogenen Events in ganz Europa.

Sowohl in seinen Solowerken als auch bei Kollaborationen hat er sich als einfallsreicher physischer Künstler erwiesen, der raffinierte und fesselnde Charaktere schafft. Er studierte Puppenspiel an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin und Image Work bei Kitt Johnson, X-act, in Kopenhagen. Jørgen Callesen lebt in Kopenhagen, wo er als künstlerischer Leiter der 2007 gegründeten Live-Art-Galerie Warehouse9 tätig ist.

ANTICLOCK (OmU)

(Uraufführung: 30.5.2016)

Mirko Borscht (R), Christian Beck (B), Hannes Hesse (V)

Arno Camenisch Text

1978 in Tavanasa im Kanton Graubünden geboren, lebt in Biel und schreibt auf Deutsch und Rätoromanisch. 2009 erschien sein Roman »Sez Ner«, 2010 »Hinter dem Bahnhof«, 2012 »Ustrinkata«,  2013 »Fred und Franz«, 2014 »Nächster Halt Verlangen« und 2015 ist sein Roman »Die Kur« erschienen. Publikationen im »Harper's Magazine« (New York) und in »Best European Fiction 2012« (USA). Seine Texte wurden in über 20 Sprachen übersetzt und seine Lesungen führten ihn quer durch die Welt, von Hongkong über Moskau und Buenos Aires bis nach New York. Zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Hölderlin-Forderpreis, den Schweizer Literaturpreis, den ZKB Schillerpreis, und mit seiner »Bündner Trilogie« wurde er in den Niederlanden für den Europäischen Literaturpreis nominiert. 2015 strahlten das Schweizer Fernsehen und 3sat den Dokumentarfilm »Arno Camenisch – Schreiben auf der Kante« aus.

(Website)

SEZ NER – Lesung mit deutschen Untertiteln

(Uraufführung: 30.5.2016)

Arno Camenisch (T)

der chor Chor

der chor: Seit acht Jahren treffen sich 10 bis 20 Frauen in Münchner Wohnzimmern und singen internationale, klassische Chormusik. Bei ihren Auftritten zeigen sie sich gerne performativ mit Kostüm, Choreographie und Playback oder Live gesungenen Liedern, die von der Chorleiterin Auður Jónsdóttir arrangiert und produziert werden.

The Navidson Records – Ein Musiktheater als Installation

(Uraufführung: 29.5.2016)

Ole Hübner (K), Kristian Hverring (S), Rosalba Quindici (K), Benedikt Schiefer (K), Tassilo Tesche (KL), Till Wyler von Ballmoos (KL)

Andries Cloete Sänger

wurde in Südafrika geboren und zählt nach seinem Gesangsstudium Jupiter in „Semele“, Belmonte,Tamino in „Die Zauberflöte“, Nemorino in „L’elisir d’amore“, Ernesto in „Don Pasquale“, Lindoro in „L’ Italiana in Algeri“ und Ferrando in „Così fan tutte“ zu seinen wichtigsten Partien. Von 2001 bis 2004 war er Ensemblemitglied in Graz. Gastengagements führten ihn u.a. an die Wiener Kammeroper, nach Darmstadt, Kapstadt, Johannesburg und Sevilla, sowie zu den Innsbrucker Festwochen und zum Aldeburgh Festival. Seit 2006 ist Andries Cloete festes Ensemblemitglied in Bern und war hier u.a. zuletzt als Jaquino in „Fidelio“, Malcolm in „Macbeth“, Pedrillo und Belmonte in „Die Entführung aus dem Serail“, Schulmeister und Mücke in „Das schlaue Füchslein“, Egon von Wildenhagen in „Der Vetter aus Dingsda“, Tanzmeister / Brighella in „Ariadne auf Naxos“, Bob Boles in „Peter Grimes“, Renaud in Glucks „Armide“, als Monostatos in „Die Zauberflöte“, als 1. Jude in „Salome“, in „L’Orfeo“, als Edler in „Lohengrin“ sowie als Heger in „Rusalka“ und in „Romeo und Julia“ auf der Bühne zu erleben.

The Navidson Records – Ein Musiktheater als Installation

(Uraufführung: 29.5.2016)

Ole Hübner (K), Kristian Hverring (S), Rosalba Quindici (K), Benedikt Schiefer (K), Tassilo Tesche (KL), Till Wyler von Ballmoos (KL)

Deville Cohen Regie und Bühne

1977 in Israel geboren, studierte Cohen an der Kunsthochschule Berlin Weißensee sowie an der Milton Avery Graduate School of the Arts in New York und lebt derzeit in Brooklyn, New York. In seinen Arbeiten hat er einen ganz eigenen Stil in der Kombination von Video, Animationen, Grafik sowie installativen und performativen Aspekten entwickelt, in denen sich zwei- und dreidimensionale Objekte und Bilder miteinander verschränken.

(Website)

Underline

(Uraufführung: 6.6.2016)

Deville Cohen (R, B), Hugo Morales Murguia (K)

Estelle Costanzo Harfe

Estelle Costanzo (born in 1985 in Italy) studied harp under G. Bosio in Turin; C. Mathieu at the School of Music in Lausanne; S. O'Brien at the School of Music in Basel; and F. Cambreling at Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris (CNSMDP). She won Second Prize at the international harp competition "V. Bucchi" in Rome (2012), and Second Prize at "Concours Nicati" in Bern (2015). She has been a member of the Lucerne Festival Academy since 2013. Estelle founded the new music ensembles "neuverband"; "TooHotToHoot"; and "ensemble viceversa." She worked at Theater Basel and with the Lucerne Festival on the show "HEROÏCA" ("Young Ears Prize" in 2014). Estelle has performed with the Intercontemporain ensemble; Berner Symphonie-Orchester; Sinfonietta Basel; Orquesta Filarmonica de Bogotà; Ensemble Phoenix; and at festivals such as Schwetzinger SWR Festspiele; ManiFeste IRCAM; MITO Settembre Musica; and Lucerne Festival, among others.

The Navidson Records – Ein Musiktheater als Installation

(Uraufführung: 29.5.2016)

Ole Hübner (K), Kristian Hverring (S), Rosalba Quindici (K), Benedikt Schiefer (K), Tassilo Tesche (KL), Till Wyler von Ballmoos (KL)

Marie Delprat Blockflöte

Marie Delprat (1991-Bordeaux)
Sie beginnt ihr Blockflötestudium am Musikkonservatorium in Bordeaux. Parallel dazu nimmt sie an verschiedenen Akademien teil, wie dem Altmusikfestival von Sablé und Lisieux, wo sie Unterricht bei Beengt Toïgo und Pierre Hamon erhält. 2009 beginnt sie ihr Studium bei Pierre Boragno am Musikkonservatorium von Versailles, wo sie die Gelegenheit hat, bei den « jeudis Musicaux » des Barockmusik Zentrums von Versailles (CMBV) unter der Direktion von Olivier Schneebeli, zu spielen.

2012 lernt sie am Festival d’Urbino in Italien Michael Form kennen und beginnt das Studium an der Universität der Künste in Bern. Dort entdeckt sie die Welt des Theatre Musicals und nimmt an dem Projekt « Happy Hour » teil, das von Hanz Wütrich geschrieben und von Pierre Sublet und Françoise Rivalland geleitet wird.

Letztes Jahr, besteht sie das Bachelordiplom für Blockflöte mit Auszeichnung und entscheidet sich, ihr artistischen Umfeld zu erweitern: sie engagiert sich sowie in dem Théâtre musical als auch auf dem Gebiet der alten Musik.

2015 beginnt sie ihr Studium des Théâtre Musical unter der Leitung von Xavier Dayer. Um ihre Kenntnisse in der zeitgenössischer Musik zu erweitern, nimmt sie bei Jan van Hoecke an der HEMU in Lausanne Unterricht.

Ihr in Basel gegründetes Ensemble, El Gran Teatro del Mundo in Basel ist seit drei Jahren « en résidence » an dem Théâtre des Quatre Saisons. Dort hat sie die Gelegenheit, Kammermusikunterricht unter der Leitung von Amandine Beyer und dem Musikwissenschaftler, Olivier Fourès, zu bekommen.

The Navidson Records – Ein Musiktheater als Installation

(Uraufführung: 29.5.2016)

Ole Hübner (K), Kristian Hverring (S), Rosalba Quindici (K), Benedikt Schiefer (K), Tassilo Tesche (KL), Till Wyler von Ballmoos (KL)

Kerstin Descher Mezzosopran

Die dramatische Mezzosopranistin Kerstin Descher studiert an der Kölner Musikhochschule bei Monica Pick-Hieronimi und schloss ihre künstlerische Reifeprüfung mit Auszeichnung und Konzertexamen ab. Sie besuchte Meisterkurse bei Tom Krause, Brigitte Fassbaender, Irwin Gage und Dietrich Fischer-Dieskau und ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes. Nach Stationen am Theater Pforzheim von 1998 bis 2001 und Theater Vorpommern von 2001 bis 2007 ist sie seit der Spielzeit 07/08 festes Mitglied des Theaters Augsburg. Auftritte führten sie u. a. an das Staatstheater Hannover, die Kölner Philharmonie, das Gewandhaus Leipzig, die Beethovenhalle Bonn, die Kammeroper Rheinsberg, die Tiroler Festspiele Erl, die Ystad Opern und den Palao di Valencia. Ihr Repertoire reicht von Monteverdi bis Nono; dazu zählen u. a. Rollen wie Ulrica, Amneris, Azucena, Preziosilla, Erda, Ottavia, Carmen und Charlotte. WDR und SWR dokumentierten viele ihrer Auftritte, zuletzt ihre Interpretation der Waldtaube in Schönbergs Gurre-Liedern.

Sie war in Augsburg bisher u. a. als Königin in Schwanda, Der Dudelsackpfeifer, Suzuki in Madama Butterfly, Prinzessin Eboli in Don Carlos, Amneris in Aida, Leokadja Begbick in Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Brangäne in Tristan und Isolde, Gräfin Geschwitz in Lulu, als Klytämnestra in Elektra und als Carmen in der gleichnamigen Oper zu erleben. Für ihre Leistungen wurde sie 2008 mit dem Theaterpreis des Augsburg Journals ausgezeichnet.

Speere Stein Klavier

(Uraufführung: 5.6.2016)

Christian Grammel (R), Genoël von Lilienstern (K), Elisabeth Tropper (D), Yassu Yabara (B)

Maxine Devaud Produktionsassistenz

Geboren 1987, wuchs Maxine Devaud in Fribourg (CH) auf. Nach zwei Jahren Fotografie-Studium an der École Cantonale d’Art de Lausanne, studierte sie Musikwissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Basel. Die Geige begleitet Maxine Devaud fast ihr ganzes Leben mit welcher sie auch Jahrelang festes Mitglied des Schweizer Jugend Sinfonie Orchesters war. Seit 2014 wird sie als Regie-Assistentin für Musiktheater- und Schauspielproduktionen engagiert. Mit Regisseuren wie Calixto Bieito, Christian Zehnder, Ludger Engels oder Markus Bothe hat sie bereits zusammengearbeitet und erfolgreiche Produktionen auf die Bühnen des Opernhaus Zürich, Theater Basel und des Konzert Theater Bern gebracht. Momentan ist Maxine Devaud als Regie-Assistentin am Konzert-Theater Bern tätig. 

The Navidson Records – Ein Musiktheater als Installation

(Uraufführung: 29.5.2016)

Ole Hübner (K), Kristian Hverring (S), Rosalba Quindici (K), Benedikt Schiefer (K), Tassilo Tesche (KL), Till Wyler von Ballmoos (KL)

Judith Egger Idee und Konzept, visuelle Umsetzung

Die Holzbildhauerin und Kommunikationsdesignerin (geb. 1973) beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit Prozessen des Wachsens, des Werdens und der Transformation von Materie und Energie. Sie bewegt sich dabei in den Grenzbereichen von bildender Kunst, Installation und Performance. Neben zahlreichen Preisen und Förderungen erhielt sie im Jahr 2000 ein Jahresstipendium des DAAD für einen London-Aufenthalt und im Jahr 2011 ein Arbeitsstipendium der Kulturstiftung des Bundes. 2012 erhielt sie das Musikstipendium der Landeshauptstadt München.

(www.judithegger.com)

Hundun

(Uraufführung: 29.5.2016)

Neele Hülcker (K), Judith Egger (V)

Prof. Dr. Regine Elzenheimer Teilnehmerin

Prof. Dr. Regine Elzenheimer ist Dramaturgin und Theaterwissenschaftlerin und lehrt als Professorin für Dramaturgie mit dem Schwerpunkt Musiktheater/ Konzert/ Tanz an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Als Dramaturgin war sie u.a. an den Opernhäusern in Frankfurt und Stuttgart (Forum Neues Musiktheater), für die EXPO2000 in Hannover („musik20“) sowie als Leitende Dramaturgin des Musiktheaters am Nationaltheater Mannheim engagiert. Langjährige Lehrtätigkeit an der Universität Frankfurt sowie an der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, u.a. als Dozentin der Internationalen Ensemble Modern Akademie. Zahlreiche Publikationen zum zeitgenössischen Musiktheater und den Schnittstellen zwischen Neuer Musik und postdramatischem Theater.

Symposium zur Münchener Biennale: OmU – Echoräume und Suchbewegungen im heutigen Musiktheater

Karina Erhard Performer

Die Querflötistin Karina Erhard ist vor allem auf dem Gebiet der zeitgenössischen Kammermusik tätig. Vielfach sucht sie in ihrer künstlerischen Arbeit Überschneidungen mit anderen Disziplinen.

Mit ihren Ensembles AUSSENSTIMMEN, KAIDA, Ensemble PFCe und One Plus One, sowie als Solistin mit dem Nederlands Accordeon Atelier gewann sie zahlreiche Preise und spielte auf diversen internationalen Festivals.

Viele Komponisten haben eigens für sie oder eines ihrer Ensembles Stücke geschrieben.
Das Studium der Querflöte mit anschließender Spezialisierung auf Kammermusik und zeitgenössische Musik, absolvierte sie in den Niederlanden an den Hochschulen von Amsterdam und Utrecht.
Meisterkurse folgten.

Seit 2008 lebt und arbeitet sie in München.

Staring at the Bin

(Uraufführung: 28.5.2016)

Meriel Price (K, R)

Ariel Farace Text

Der Dramaturg, Autor und Regisseur Ariel Farace ist Mitbegründer des Künstlerkollektivs »Compañía Vilma Diamante«. Seine Werke wurden in Argentinien, Mexiko, Brasilien, Uruguay, Deutschland und Spanien aufgeführt. 2008 inszenierte er in Buenos Aires Anja Hillings Stück »Nostalgie 2175«. Farace erhielt für seine Arbeiten zahlreiche Preise, u.a. den Premio Fondo Nacional de las Artes und den Premio Armando Discépolo

(Website)

Mnemo/scene: Echos

(Uraufführung: 2.6.2016)

Pauline Beaulieu (R), Ariel Farace (T), Stephanie Haensler (K), Yvonne Leinfelder (V)

David Fennessy Komposition

David Fennessy wurde 1976 in Maynooth, Irland, geboren und begann seine Musiklaufbahn als Gitarrist in einer Schulrockband. Erst ab 15 Jahren erhielt er seine erste eigentliche Ausbildung, nämlich klassische Gitarre am DIT Konservatorium für Musik und Drama bei John Feeley. Kurz vor seinem Abschluss am Dublin College of Music zeigte er Interesse für das Kompositionsstudium, das er schließlich bei Eibhlis Farrell begann. 1998 ging Fennessy für ein Masterstudium unter James MacMillan an die Royal Scottish Academy nach Glasgow. Seit 2005 unterrichtet Fennessy selbst Komposition an dieser Fakultät.

2000 und 2006 kam Fennessy jeweils in die engere Auswahl für den Gaudeamus Musikpreis in Amsterdam. 2004 war er Finalist des Philharmonia Kompositionspreises. Seine Musik wurde ausgewählt, um Irland auf dem Internationalen Rostrum of Composers (IRC) zu repräsentieren.

2006/2007 erhielt Fennessy von Ensemble Modern ein Stipendium für ein Studium an der ronommierten Internationalen Ensemble Modern Akademie in Frankfurt. Ein Dewar Arts Award (Schottland) ermöglichte es ihm für 12 Monate in Deutschland zu leben und dort mehrere Werke in enger Zusammenarbeit mit Musikern der Akademie zu komponieren.

2010 komponierte Fennessy BODIES, geschrieben für das RTE National Symphony Orchestra of Ireland und La Rejouissance – La Paix, in Auftrag gegeben vom Ensemble Modern zum 30-jährigen Jubiläum, und erhielt den angesehenen Paul Hamlyn Preis. Diese britische Auszeichnung, die seit drei Jahren eine wichtige Stütze bildet, zielt darauf ab, den Künstlern die Freiheit zu geben, ihre kreativen Ideen zu entwickeln und ihnen in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung beizustehen. 2010/2011 war Fennessy Fellow an der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart.

Fennessys Musiktheater Pass the Spoon – eine Zusammenarbeit mit Regisseur Nick Bone und visual artist David Shrigley – wurde im November 2011 uraufgeführt. Diese Komposition wurde ihm durch einen Vital Sparks Preis von Creative Scotland ermöglicht.

Im Anschluss an einen ersten Vertrag mit der Universal Edition für sein Orchesterwerk This is how it Feels (Another Bolero) unterzeichnete David Fennessy 2011 einen Verlagsvertrag für seinen gesamten Werkekatalog.

2013 komponierte er Hauptstimme für verstärkte Solo-Viola und Ensemble, welches im selben Jahr von Garth Knox und dem Red Note Ensemble am Huddersfield Festival uraufgeführt wurde. Seit 2012 arbeitet er an einer großangelegten Trilogie, welche auf den Tagebucheinträgen von Werner Herzog basiert. Der deutsche Filmregisseur führte 1982 während der schwierigen Dreharbeiten zu seinem Film Fitzcarraldo Tagebücher, die später unter dem Titel Eroberung des Nutzlosen veröffentlicht wurden.

Die Werke von Fennessy wurden national und international von mehreren Klangkörpern aufgeführt: Royal Scottish National Orchestra, BBC Scottish Symphony Orchestra, BBC Symphony Orchestra, Ensemble Modern, Hebrides Ensemble, London Sinfonietta, RTE National Symphony Orchestra und RTE Concert Orchestra.

Sweat of the Sun – nach »Eroberung des Nutzlosen« von Werner Herzog

(Uraufführung: 28.5.2016)

David Fennessy (K, T), Marco Štorman (R, T), Jil Bertermann (B, K), Katharina Ortmann (D)

David Fennessy Text

David Fennessy begann seine musikalische Laufbahn als Gitarrist in einer Schulrockband, bevor er im Alter von 15 Jahren ins klassische Fach wechselte. Während seines Studiums am Dublin College of Music erwachte sein Interesse für Komposition. Er studierte an der Royal Scottish Academy of Music and Drama, wo er nun selbst seit 2005 unterrichtet. 2006/2007 erhielt er ein Stipendium des Ensemble Modern. Es folgte der Dewar Arts Award (Schottland), der es ihm erlaubte, zwölf Monate in Deutschland zu verbringen. Fennessys Kompositionen werden weltweit von namhaften Ensembles aufgeführt, darunter das Royal Scottish National Orchestra, Endymion Ensemble, Irish National Chamber Choir, Concorde, Castagneri Quartet (Frankreich), Zephyr Quartet (Niederlande) und Synchronia (USA).

Sweat of the Sun – nach »Eroberung des Nutzlosen« von Werner Herzog

(Uraufführung: 28.5.2016)

David Fennessy (K, T), Marco Štorman (R, T), Jil Bertermann (B, K), Katharina Ortmann (D)

Georg Festl Bassbariton

Der Bass-Bariton Georg Festl wurde in Nürnberg geboren. Er studierte zunächst Musik und Englisch auf Lehramt bevor er 2011 sein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Würzburg unter Prof. Endrik Wottrich begann. Zusammenarbeiten mit Künstlern wie Prof. Christian Elsner, Reinhard Hagen und vor allem Hans Nieuwenhuis komplettierten seine Ausbildung.

Gastengagements führten ihn schon während seines Studiums an das Mainfrankentheater Würzburg. Hier sang er die Rolle des „Artie Green“ in Andrew Lloyd Webbers Sunset Boulevard. Des Weiteren sang er dort in Richard Strauss Salome die Rollen „Kappadozier“ und „2. Nazarener“.

Im Jahr 2014 sang er dank eines Stipendiums des Bayerischen Staats und der Regierung Quebecs bei zahlreichen Konzerten in Montreal. Er war dort Teilnehmer der „Jeunes Ambassadeurs Lyrique“. Im selben Jahr wurde er auch mit einem Stipendium des Richard-Wagner-Verbands ausgezeichnet.

In Opernproduktionen an der Musikhochschule Würzburg sang der Bass-Bariton Partien, wie „Graf Tomski“ in Pique Dame, „Satiro“ in Luigi Rossis Orfeo und „Iwan“ in Bohuslav Martinus Die Heirat. Vor seinem Studium war er am Staatstheater Nürnberg als Extra-Chor Sänger und Statist tätig.

Ab der Spielzeit 2015/2016 ist Georg Festl mit einem Elevenvertrag am Theater Augsburg engagiert.

 

 

Speere Stein Klavier

(Uraufführung: 5.6.2016)

Christian Grammel (R), Genoël von Lilienstern (K), Elisabeth Tropper (D), Yassu Yabara (B)

Michael Feyfar Sänger

Michael Feyfar studierte nach erster gesanglicher Ausbildung in der Knabenkantorei Basel Horn und Gesang in Bern / Biel, Genf sowie Karlsruhe und an der Schola Cantorum Basiliensis. Er war u. a. bei den Residenzwochen München, Les Pélerinages in Weimar und dem Hugo-Wolf-Festival Stuttgart zu erleben. Neben dem Kunstlied widmet er sich auch dem oratorischen Bereich und ist hier vor allem als Evangelist in Bachs Passionen gefragt. Engagements führten ihn zur Barockoper auf Schloss Waldegg, Lucerne Festival und an das Theater Basel. Michael Feyfar ist Preisträger der Ernst-Göhner-Stiftung und des Migros Genossenschaftsbundes. Bei Konzert Theater Bern war er zuletzt u. a. als Erster Fremder in Der Vetter aus Dingsda, Scaramuccio in Ariadne auf Naxos, Reverend Horace Adams in Peter Grimes, als Artémidore in Armine sowie Tamino in der Zauberflöte, Narraboth / 2. Jude in Salome und 2. Pastore / 2. Spirits in L'Orfeo auf der Bühne zu erleben.

The Navidson Records – Ein Musiktheater als Installation

(Uraufführung: 29.5.2016)

Ole Hübner (K), Kristian Hverring (S), Rosalba Quindici (K), Benedikt Schiefer (K), Tassilo Tesche (KL), Till Wyler von Ballmoos (KL)

Carla Fra Helles 7d Performer

Carlo Størup ist ein synästhetischer Komponist und synekdochischer Experimentalist, der das Leben mithilfe eines meta-methodologischen Ansatzes unter die Lupe nimmt.
Er bringt in verschiedenen Räumen unterschiedliche Phänomenologiesymbole zum Einsatz und testet so die Grenzen der Wahrnehmung.
Aktuell komponiert er die Musik für transhumanistische kybernetische Bio-Techno-Cyber-Baroque-Projekte in einer erweiterten Form der Oper mit dem Fokus auf der Beziehung zwischen Mensch, Technik und Kunst.

ANTICLOCK (OmU)

(Uraufführung: 30.5.2016)

Mirko Borscht (R), Christian Beck (B), Hannes Hesse (V)

Anja Füsti Musikerin

Anja Füsti studied percussion in Stuttgart at the Hochschule für Musik und Darstellende Kunst with an emphasis on Neue Musik and chamber music. She continued her studies in Bern with Georges Aperghis and Françoise Rivallande at the Hochschule der Künste in the programm Théâtre Musicale et Composition and graduated with a highly acclaimed solo-perfomance.

Her work is focused on Neue Musik, free improvisation and Experimentelles Musiktheater. An intensive collaboration with choreograher Claudia Senoner resulted in several music and dance theater productions.

Further collaborations with composers like Martin Schüttler and Alan Hilario and ensembles like Neue Vocalsolisten Stuttgart and Ensemble Garage. She is playing at international festivals like the Biennale in Venice and Münchner Biennale – Festival für Neues Musiktheater.

Anja Füsti lives in Stuttgart.

Underline

(Uraufführung: 6.6.2016)

Deville Cohen (R, B), Hugo Morales Murguia (K)

Cristóbal Gajardo Schlagzeug

Cristóbal Gajardo stammt gebürtig aus Chile und erhielt seinen ersten Schlagzeug- und Klavierunterricht im Alter von zehn Jahren. Seine Vielseitigkeit als Instrumentalist macht ihn bald zu einem routinierten Orchestermusiker und gefragten Kammermusikpartner.

Zahlreiche Orchestertourneen führen ihn in weite Teile Südamerikas, darunter Argentinien, Uruguay und Brasilien, Nordamerika und zahlreiche europäische Länder, darunter Deutschland, Österreich, Polen, Ungarn, Tschechien und Spanien.

Cristóbal Gajardo erhält wichtige Impulse für das Orchesterspiel im Nationalen Symphonieorchester von Chile, im Symphonieorchester Annapolis, im Symphonieorchester Baltimore, im Schleswig-Holstein Festival Orchester, im Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz und an der Bayerischen Staatsoper.

Als Mitglied der Peaboldy Percussion Group und der Yale Percussion Group gastierte er in namhaften Konzertsälen der Welt, wie der Carnegie Hall und dem Kennedy Center in Washington D.C.

Nach Studienabschlüssen an der Carnegie Mellon University, am Peabody Conservatory und an der Yale University, wo er bei Timothy K. Adams und Robert van Sice studiert hat, vervollständigt er derzeit seine musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater München bei Dr. Dr. h.c. Peter Sadlo.

Mnemo/scene: Echos

(Uraufführung: 2.6.2016)

Pauline Beaulieu (R), Ariel Farace (T), Stephanie Haensler (K), Yvonne Leinfelder (V)

José Gallisa Bass

Der brasilianische Bass José Gallisa studierte zuerst Violoncello, bevor er an der Universität von Minas Gerais zum Gesang wechselte. Mit einem Stipendium der brasilianischen Regierung studierte er zwei Jahre in London an der Royal Academy of Music. Nach seiner Rückkehr in seine Heimat gewann er den 1. Preis bei dem Gesangswettbewerb des brasilianischen Bildungsministeriums. Kurz danach debütierte er an der Oper von Sao Paulo in der Rolle des Talpa in Il Tabarro  und als Simone inGianni Schicchi. Auf internationalen Bühnen sang José Gallisa den Lotario und Radamisto bei dem 30ten Londoner Händelfestival unter Dannys Darlow  und später den Bartolo in Le nozze di Figaro unter Sir Colin Davies in London. Er sang auf dem Dubai Opera Festival und ging mit der London City Opera auf USA Tournee als Zuniga in Carmen. Auf dem Amazonas Festival gestaltete er u.a. Rollen wie Sparafucile in Rigoletto, Il Comte des Grieux in Manon und Fafner in Siegfried. 2004 bis 2007 sang José Gallisa abwechselnd in Rio de Janeiro, San Diego und Sao Paulo. 2008 debütierte José Gallisa in Deutschland am Theater Bremen. Wichtige Rollen seitdem sind u.a. Zacharias in Nabucco, Oroveso in Norma, Sarastro in Die Zauberflöte, Ramfis in Aida, Komtur inDon Giovanni, der Fürst Gremin in Eugen Onegin und die Titelrolle in Boitos Mefistofele (Staatstheater Mainz). Weitere Engagements führten ihn an das Gießener Theater und an das Staatstheater Mainz. Seit der Spielzeit 2014/15 ist José Gallisa Ensemblemitglied am Theater Osnabrück. In der aktuellen Spielzeit verköpert er Jacopo Fiesco in Simon Boccanegra.

Sweat of the Sun – nach »Eroberung des Nutzlosen« von Werner Herzog

(Uraufführung: 28.5.2016)

David Fennessy (K, T), Marco Štorman (R, T), Jil Bertermann (B, K), Katharina Ortmann (D)

Béatrice Gaudreault-Laplante Englischhorn

Béatrice Gaudreault-Laplante hat bei Philippe Magnan, Lise Beauchamp, Éric Speller und Matthias Arter studiert. Im Jahr 2012 absolvierte sie ihren Master an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Seit 2014 ist sie an der Hochschule der Künste in Bern eingeschrieben. Im Orchester spielte sie u.a. im KKL Lucerne, der Berliner Philharmonie, sowie im Gewandhaus Leipzig unter der Leitung von Sir Simon Rattle, Heinz Holliger, Pierre Boulez, Peter Etvös. Seit 2012 spielt Gaudreault-Laplante Englischhorn im Neue Musik Ensemble „Ostravska Banda“ und trat mit mit dieser Formation an Festivals wie dem Prague Spring Festival, Beyond Cage Festival (New York) und Klangwerkstatt Berlin auf. 2012 und 2014 war sie Akademistin beim Ensemble Intercontemporain (Lucerne Festival) sowie beim Ensemble Moderne (Klangspuren Festival). Seit September 2014 spezialisiert sie sich im Studiengang Théâtre Musical an der Hochschule der Künste Bern. Gaudreault-Laplante war u.a. Stipendiatin beim Conseil des Arts du Canada, Conseil des Arts et des Lettres du Québec sowie les Offices Jeunesse Internationaux du Québec. 2009 gewann sie den ersten Preis beim Concours International de l’UFAM in Paris sowie 2005 und 2007 den ersten Preis bei der Canada Music Competition.

The Navidson Records – Ein Musiktheater als Installation

(Uraufführung: 29.5.2016)

Ole Hübner (K), Kristian Hverring (S), Rosalba Quindici (K), Benedikt Schiefer (K), Tassilo Tesche (KL), Till Wyler von Ballmoos (KL)

Samantha Gaul Sopran

Die 1992 geborene Sopranistin erhielt zunächst Gesangsunterricht bei Gabriele Zimmermann, bevor sie 2009 als Jungstudentin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt in die Klasse von Heidrun Kordes aufgenommen wurde. Seit 2010 studiert sie bei Prof. Hedwig Fassbender. Ergänzend zu ihrer Ausbildung, nahm sie an Meisterkursen von Helmut Deutsch, der Sommerakademie Detmold und mehrfach am hessischen Kammermusikkurs, sowie am Bundeskammermusikkurs teil.

Ausgezeichnet wurde sie unter anderem im Rahmen des Wettbewerbs Jugend musiziert und erhielt Sonderpreise der Walter und Charlotte Hamel Stiftung und der Bundesapothekenkammer. Beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin (junior) gewann Samantha Gaul den 3.Preis. Darüber hinaus ist sie Stipendiatin des Richard Wagner Verbandes Frankfurt am Main und der Da Ponte Stiftung.

Nach Stationen am Staatstheater Darmstadt, bei den Burgfestspielen Bad Vilbel und am Stadttheater Giessen erhielt Samantha Gaul für die Spielzeit 2014/15 einen Elevenvertrag am Theater Augsburg und sang dort unter anderem Jano in Janáčeks Jenufa, Sand- und Taumännchen in Humperdinck Hänsel und Gretel, sowie Serpetta in Die Gärtnerin aus Liebe von Wolfgang Amadeus Mozart.

Speere Stein Klavier

(Uraufführung: 5.6.2016)

Christian Grammel (R), Genoël von Lilienstern (K), Elisabeth Tropper (D), Yassu Yabara (B)

Anna Gebhardt Klavier

Anna Gebhardt wurde 1995 in Straubing geboren und erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von 5 Jahren. 2009 erzielte sie mit der Orgel den 1. Preis im Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ und gewann 2011 mit der Querflöte den „Geschwister-König-Wettbewerb“ des Landkreises Straubing-Bogen. Ein Jahr später wurde sie als Jungstudentin für Klavier in die Hochbegabtenförderung der Hochschule für Musik und Theater in München aufgenommen. Seit dem Wintersemester 2013/2014 studiert sie Klavier bei Frau Prof. Silke Avenhaus. Anfang 2014 musizierte sie im Rahmen der Odeon Konzerte in der Allerheiligen-Hofkirche in München zusammen mit Prof. Dag Jensen und Prof. Francois Leleux. Sie nimmt regelmäßig an Meisterkursen teil wie zuletzt 2015 beim „International Chamber Music Festival Stavanger“ (Norwegen) bei Prof. Christian Ihle Hadland und Enrico Pace. Vor kurzem zeichnete sie ihre Heimatstadt Straubing mit dem Kulturförderpreis 2015 aus.

Mnemo/scene: Echos

(Uraufführung: 2.6.2016)

Pauline Beaulieu (R), Ariel Farace (T), Stephanie Haensler (K), Yvonne Leinfelder (V)

Hans-Henning Ginzel Violoncello

Hans-Henning Ginzel (*1988) ist Komponist und Cellist. Er gewann mehrere nationale Instrumentalwettbewerbe und erhielt zahlreiche Stipendien und Förderpreise, u.a. von der Landeshauptstadt München. Er studierte Violoncello bei Prof. Helmar Stiehler an der Hochschule für Musik und Theater München sowie bei Prof. Iagoba Fanlo am Real Conservatorio Superior de Música in Madrid. Ginzel ist Gründer des Arcis Cello Quartetts und Cellist des Ensembles Breakout. Seine erste Tournee in Asien führte Ginzel 2015 nach Taiwan. Im gleichen Jahr erschien bei M Music Records auch seine CD ASTURIAS mit dem Arcis Cello Quartett. Ersten Kompositionsunterricht erhielt Ginzel bei Dieter Acker und studierte bei Jan Müller-Wieland in München. Als Cellist und Komponist arbeitete er u.a. mit dem Arditti Quartett, Ian Pace, dem Ensemble Plural (Madrid), Salome Kammer sowie Holger Falk und Markus Wolf zusammen. Ginzel wurde mehrfach international ausgezeichnet, so z.B. mit dem 1. Preis des Harald-Genzmer-Kompositionspreises, dem Sonderpreis des 9th New Composition Competition Chengdu (China) und dem 1. Preis des Kompositionswettbewerbes der Hugo-Wolf-Akademie. Ginzel ist Teilnehmer zahlreicher Festivals z.B. EVIMUS (Saarbrücken), Grafenegg (Österreich), Festival der Hugo-Wolf-Akademie (Stuttgart), aDevantgarde-Festival (München) und wird international aufgeführt.

Für immer ganz oben – nach einer Erzählung von David Foster Wallace

(Uraufführung: 1.6.2016)

Brigitta Muntendorf (K), Abdullah Kenan Karaca (R), Vincent Mesnaritsch (B), Sita (Ko)

Diego Espinosa Cruz González Musiker

Diego Espinosa Cruz González ist ein Multiperkussionist/Sound Artist/Forscher, der sich darauf konzentriert, das enorme Potential der Performance in der zeitgenössischen Musik und anderen künstlerischen Disziplinen zu erweitern. Er war festes Mitglied der innovativen niederländischen Ensembles Slagwerk Den Haag, Amsterdam Percussion Group und Insomnio Ensemble, wo er regelmäßige Gastauftritte hat. Er war bereits auf allen fünf Kontinenten tätig, unter anderem mit den Künstlern Pierre Boulez, John Zorn, Steve Reich, John Luther Adams, Kajia Saariaho, Frederic Rzewski, Alvin Currant, Steven Shick, Peter Eötvös, William Winant, Matmos, James Wood, Synergy Vocals, dem Asko-Schoenberg Ensemble und dem MDR Rundfunkchor.

Er wurde unter anderem mit dem Performance Grand Prize des Tokyo Experimental Festivals, dem Percussive Arts Society Award of Recognition (USA) sowie dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik für die CD Insomnio ausgezeichnet. Beim International Gaudeamus Interpreters Competition (Niederlande) wurde er Zweiter, beim International Percussion Competition (Luxemburg) Dritter.

Er promovierte an der McGill University in Montreal, erwarb seinen Master am Königlichen Konservatorium in den Niederlanden und seinen Bachelor an der Musikhochschule CIEM in Mexiko. Er hat zahlreiche CDs und DVDs aufgenommen, unter anderem für Mode Records, Tzadik, Cantalloupe, Col legno, EMF, ENCORA, NMC, Karnatic Lab, Artek, EtCetera und Navona Records.

Zuletzt war er als Gastdozent und Berater an der Columbia University in New York tätig. Außerdem veröffentlichte er vor kurzem mit James Wood und dem MDR Rundfunkchor die CD Tongues of Fire und trat als Solokünstler in Boulez‘ Repons (Niederlande), der niederländischen Premiere von Robin de Raaffs Percussion Concerto im Konzerthaus Muziekgebouw (Amsterdam), im Centre Georges Pompidou und im Centrequatre (im Rahmen des Festivals IRCAM - ManiFest­e) auf.

Underline

(Uraufführung: 6.6.2016)

Deville Cohen (R, B), Hugo Morales Murguia (K)

Bodo Gottschalk Projektionsdesign

During his studies of Politics and Psychology, Gottschalk started to organize electronic music festivals, DJing, set and light design.

After graduating as a media and event technician in 2003, he worked as a lighting and projection designer for a three-year enduring laboratory for new media art and interactive systems ‘Forum Neues Musiktheater’ at the Staatsoper Stuttgart. Within this project he supported and attended workshops for object-based programming environments, like MAX/MSP and Isadora with a focus on the programming and implementation of interactive systems for performances and installations.

From 2006 to 2009 he was the lighting, projection designer and Technical Director for the ’Zeitoper’ projects of the Staatsoper Stuttgart.

Since 2009 he is working as a video engineer, operator and Vice Technical Director on several projects for the theatre collective ‘Rimini Protokoll’ such as ‘Radio Muezzin’, ‘Bodenprobe Kasachstan’ ‘Lagos Business Angels’ and ‘Situation Rooms’.

In 2010 he graduated as a Master of Event and Media Engineering.

Furthermore, he collaborates on several projects with art collectives such as ‘Alterazioni Video’, ‘phase7’ and ‘2av’.

Since 2014 Gottschalk has been a video and projection designer, as well as being the Technical Director of ‘Michael Laub / Remote Control Productions’ with recent productions including ‘Dance Portraits – Cambodia’ 21er Haus Vienna and ‘Asutorito Endoruwaito’ HAU Hebbel am Ufer Berlin. 

Underline

(Uraufführung: 6.6.2016)

Deville Cohen (R, B), Hugo Morales Murguia (K)

Christian Grammel Regie

Freischaffender Regisseur und Dramaturg, studierte Angewandte Theaterwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität in Gießen u.a. bei Heiner Goebbels, Rabih Mroué und Laurent Chétouane, wo er 2011 mit einer Arbeit über den Körper in der zeitgenössischen Musik sein Diplom erwarb. 2012 brachte Grammel die Produktion »Josefine« am Theater Mönchengladbach zur Uraufführung, deren Konzept die Ausschreibung des »Fonds experimentelles Musiktheater NRW« gewinnen konnte. Zudem war die Performance »the phantom piper of corrieyairrack« von 2009, die bereits auf Kampnagel Hamburg und im HAU Berlin zu sehen war, zum Tonlagen Festival in Hellerau 2012 eingeladen. Bereits während des Studiums realisierte er zahlreiche Projekte u.a. mit dem Ensemble Modern Frankfurt), dem Ensemble musikFabrik Köln oder der Internationalen Ensemble Modern Akademie.

(Website)

Speere Stein Klavier

(Uraufführung: 5.6.2016)

Christian Grammel (R), Genoël von Lilienstern (K), Elisabeth Tropper (D), Yassu Yabara (B)

Ilona Grandke Performer

Bereits als Studentin, gerade 19, spielte sie am Theater Potsdam die Mascha in Tolstois "Der lebende Leichnam". Über Bautzen und Dessau engagierte sie die Volksbühne Berlin. 1970-1980 folgten viele TV-Arbeiten und mit Ihren Liedern, der Gitarre und Autoren der Satirezeitschrift "Eulenspiegel" zog sie durch‘s Land. 1982 verließ sie nach dem Tod ihres Mannes mit ihrer Tochter die DDR und wurde Münchnerin. Die erste große Rolle spielte sie in der Fernsehserie "Münchner Freiheit". An vielen Theatern ist sie Gast, aktuell am Volkstheater München als Mutter in „Geschichten aus dem Wienerwald“. Ihre unverwechselbare Stimme fand im Synchron einen festen Platz. Geneviève Bujold, Marianne Faithfull und "Uhura" aus "Raumschiff Enterprise" seinen hier genannt. Der Bayerische Rundfunk drehte mit ihr "Ich bin eine Fremde im eigenen Land" für die Reihe „Lebenslinien“.

Mnemo/scene: Echos

(Uraufführung: 2.6.2016)

Pauline Beaulieu (R), Ariel Farace (T), Stephanie Haensler (K), Yvonne Leinfelder (V)

Hervé Guerrisi Performer

Hervé Guerrisi wurde 1981geboren. Er studierte Schauspiel am Königlichen Konservatorium Brüssel und entwickelte 2003 ein Projekt namens Cincali, das von der italienischen Immigration innerhalb Europas handelt. Verschiedene Sprachen und ihr Einfluss auf die Identität des Einzelnen faszinieren Guerrisi. Im Jahr 2009 gründete er die internationale Kompanie If Human, mit der er die Grenzen zwischen verschiedenen Disziplinen und Sprachen in der darstellenden Kunst erforscht. Durch diese Erfahrung kam er mit vielen zeitgenössischen Tanzkompanien in Berührung, unter anderem Les Ballets C de la B und Quan Bui Ngoc. Kürzlich trat er im Rahmen des Festival d’Avignon im renommierten Cour d’Honneur du Palais des Papes (Ehrenhof des Papstpalastes) unter Leitung von Giorgio Barberio Corsetti auf. Auch mit der Bayerischen Staatsoper in München hat er bereits zusammengearbeitet.

Underline

(Uraufführung: 6.6.2016)

Deville Cohen (R, B), Hugo Morales Murguia (K)

Stephanie Haensler Komposition

Geboren 1986, studierte sie an der Zürcher Hochschule der Künste Violine bei Robert Zimansky und Barockvioline bei Monika Baer sowie Komposition bei Isabel Mundry. Ein Hauptinteresse gilt dem Dialog zwischen Alter und Neuer Musik. Sie komponierte Auftragswerke u. a. für das Swiss Chamber Music Festival, das Ensemble Resonanz Hamburg, die Kammersolisten Zug und das Forum Alte Musik Zürich. Für ihre Kompositionen wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Als Barockviolinistin spielt sie u. a. im Ensemble Picaro. Als Dozentin lehrt sie in den Fächern Violine, Komposition und Musiktheorie.

(Website)

Mnemo/scene: Echos

(Uraufführung: 2.6.2016)

Pauline Beaulieu (R), Ariel Farace (T), Stephanie Haensler (K), Yvonne Leinfelder (V)

Sachiko Hara Keyboard

Sachiko Hara ist in Fukuoka/Japan aufgewachsen. Sie studierte Klavier an der Hochschule für Musik in München. Neben dem klassischen Repertoire widmet sie sich der zeitgenössischen Musik und war mehrfach bei renommierten Ensembles zu Gast. Bei den Münchener Kammerspielen war sie bei mehreren Theaterstücken in der Regie von Johan Simons mit Musik von Carl Oesterhelt zu hören.

Sie erhielt 2009 den " Förderpreis für Musik" der Stadt München.

Für immer ganz oben – nach einer Erzählung von David Foster Wallace

(Uraufführung: 1.6.2016)

Brigitta Muntendorf (K), Abdullah Kenan Karaca (R), Vincent Mesnaritsch (B), Sita (Ko)

Dorothea Hartmann Dramaturgie

Dorothea Hartmann studierte Schulmusik sowie Germanistik und Theaterwissenschaften. Ab 2003 Engagements am Nationaltheater Mannheim, am Landestheater Linz und an der Staatsoper Hannover als Dramaturgin für Oper und Konzert. Seit 2012 ist Dorothea Hartmann Stellvertretende Chefdramaturgin der Deutschen Oper Berlin sowie Künstlerische Leiterin der „Tischlerei“, der experimentellen Spielstätte des Hauses. Als Librettistin im Bereich Musiktheater für junges Publikum verbindet sie eine Zusammenarbeit mit den Komponisten Peter Androsch, Stefan Johannes Hanke, Gordon Kampe, Mischa Tangian und Lin Wang. 2011 – 2013 Mitglied in der Jury für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST, 2013 Jurymitglied im Fonds experimentelles Musiktheater Nordrhein-Westfalen.

Underline

(Uraufführung: 6.6.2016)

Deville Cohen (R, B), Hugo Morales Murguia (K)

Thomas Hastreiter Schlagwerk

Thomas Hastreiters musikalisches Schaffen ist international breit gefächert.Auftritte als Kammermusiker und Orchestermusiker führen ihn zu den wichtigsten Konzerthäusern Europas, sowie nach Nordamerika und Australien. So tritt er bei renommierten Festivals wie dem Luzern Festival oder in Aix-en-provence auf. Er spielt mit Dirigenten wie Kyrill Petrenko, Christoph Eschenbach, Kent Nagano und Alan Gilbert.

Seit 2010 ist Thomas Hastreiter Lehrbeauftragter am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg. Er studierte an der Musikhochschule Nürnberg - Augsburg bei den Lehrern Stefan Blum, Jörg Hannabach, Guido Rückel und Thomas Höfs. 

Für immer ganz oben – nach einer Erzählung von David Foster Wallace

(Uraufführung: 1.6.2016)

Brigitta Muntendorf (K), Abdullah Kenan Karaca (R), Vincent Mesnaritsch (B), Sita (Ko)

Rüdiger Hauffe Schauspieler

Rüdiger Hauffe, geboren 1983, von 2007 bis März 2011 Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Während des Studiums spielte er am St.Pauli-Theater, später am Thalia-Theater Hamburg u. a. in den Produktionen Leonce und Lena (Regie: Dimiter Gotscheff) und am Schauspielhaus Hamburg in Roger Vontobels Das Käthchen von Heilbronn. Erstengagement 2011 an das Oldenburgische Staatstheater, wo er u.a. die Titelrolle in Der unaufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui spielte. Seit der Spielzeit 2014/15 Ensemblemitglied am Staatstheater Mainz, hier war er bisher u.a. als Tempelherr in K.D. Schmidts Inszenierung Nathan der Weise oder Lucie Depauws Deutsche Erstaufführung von Lilli/Heiner und der Uraufführung Die Sirenen des Titan zu erleben.

if this then that and now what

(Uraufführung: 28.5.2016)

Simon Steen-Andersen (K, R, B, T)

Ole Heinzow Video-Regie

Geboren in Bremerhaven, Informatiker und Produktentwickler. Studium der Informatik und Medien an der Hochschule Bremerhaven. Selbständig tätig im Audio/Video- sowie Veranstaltungstechnik-Bereich. Zusammenarbeit u.a. mit Gilles Welinski, Uraufführung »EXIL« im Rahmen des Festivals Tanz Bremen und Sebastian Hirn in »Cosí fan tutte« bei den Mozartfestspielen in Schwetzingen, »reenacting the reenactment«, MaximiliansForum, »das leben ist ein schweres spiel reenacting the reenactment«, Jena.

Sweat of the Sun – nach »Eroberung des Nutzlosen« von Werner Herzog

(Uraufführung: 28.5.2016)

David Fennessy (K, T), Marco Štorman (R, T), Jil Bertermann (B, K), Katharina Ortmann (D)

Hannes Hesse Video

Hannes Hesse ist Videokünstler aus Halle an der Saale und studiert Medienkunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Seit 2006 ist er an verschiedenen Theatern aktiv gewesen. U.a. für Mirko Borscht entwarf und entwirft er seit mehreren Jahren Videoinstallationen: z.B. für »Sweet Dreams«, »Der Tag des Opritschniks«, »Harper Regan« und »Die Welt ohne uns IV« am Centraltheater Leipzig, dem Thalia Theater Halle und dem Schauspiel Hannover. Als VJ arbeitet Hannes Hesse mit diversen Acts und Clubs aus der elektronischen Musikszene zusammen und entwickelt für sie Video- und Lichtkonzepte.

(Facebook Page)

ANTICLOCK (OmU)

(Uraufführung: 30.5.2016)

Mirko Borscht (R), Christian Beck (B), Hannes Hesse (V)

Jörn Peter Hiekel Leitung

Jörn Peter Hiekel studierte Musikwissenschaft und Kunstgeschichte sowie Kontrabass, arbeitete einige Jahre als Autor und Redakteur für diverse ARD-Anstalten, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und den Musikverlag Breitkopf sowie als Leiter der Komponistenseminare der Darmstädter Ferienkurse. Er habilitierte sich 2007 an der TU Dresden, ist heute Professor für Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik in Dresden und Leiter des dortigen Instituts für Neue Musik, daneben Dozent  für Musikgeschichte an der Zürcher Hochschule der Künste. Überdies ist er stellv. Leiter der Musiksektion der Sächsischen Akademie der Künste, Vorsitzender des Instituts für Neue Musik und Musikerziehung Darmstadt, Leiter des Vermittlungsprojekts KlangNetz Dresden sowie Autor und Herausgeber einiger Bücher vor allem zu interdisziplinären Fragestellungen, zuletzt „Überblendungen. Neue Musik mit Film/Video“ (Schott-Verlag 2016) sowie „Lexikon Neue Musik“ (Metzler/Bärenreiter 2016, gemeinsam mit Christian Utz).

Symposium zur Münchener Biennale: OmU – Echoräume und Suchbewegungen im heutigen Musiktheater

Kristian Hverring Peformer / Sound Artist

In Dänemark geboren, begann er bereits in seiner Kindheit mit einem alten Kassettenrecorder zu experimentieren, und Klänge seiner Umgebung aufzunehmen und zu bearbeiten. Nach seinem Master in Komposition für elektronische Musik an der Kgl. Hochschule für Musik Dänemark arbeitete er u.a. zusammen mit Andrew M. McKenzie (Hafler Trio) und Derek Holzer aka Macumbista. Krishve bewegt sich mit seinen Arbeiten an der Grenze zwischen Klangkunst und elektronischer Musik. Neben seiner eigenen Arbeit wie den Independentlabels phloq und clang arbeitet Krishve als Komponist und Sounddesigner für Performances, Installationen, Theater, Film und seit 2012 als festes Mitglied von Hotel Pro Forma, dem international erfolgreichen Ensemble für Visual-Music-Performance und Installation.

(Website)

The Navidson Records – Ein Musiktheater als Installation

(Uraufführung: 29.5.2016)

Ole Hübner (K), Kristian Hverring (S), Rosalba Quindici (K), Benedikt Schiefer (K), Tassilo Tesche (KL), Till Wyler von Ballmoos (KL)

Miika Hyytiäinen Produktionsassistenz

Die Musik von Miika Hyytiäinen wurde bereits auf den meisten Festivals sowie anderen bedeutenden Plätzen in Finnland und Deutschland aufgeführt. Seine Stücke wurden ebenfalls in allen nordischen Ländern, Frankreich, Japan, den Niederlanden und England aufgeführt.

Der vielseitige Gebrauch der menschlichen Stimme und die Intimität des Klangs sind typisch für seine Musik. Diese vereint verschiedene Kunstformen wie Instrumentales Theater, Performanz und Theater. Hyytiäinen machte seinen Abschluss an der Universität der Künste in Berlin, wo er Komposition und Experimentelles Musiktheater bei Daniel Ott studierte.

2014 gewann sein Stück ”You Are Here” den ”Opera and the Media of the Future”-Wettbewerb, organisiert vom Glyndebourne Opera House und der University of Sussex; in diesem Jahr wurde auch seine 3D-Oper ”Aikainen” in Berlin und beim Grimeborn Festival in London aufgeführt. Seine Kammeroper "La Figure de la Terre" gelangte 2013 an den Sophiensælen Berlin zur Uraufführung.

Das experimentelle Musiktheaterstück "Pierrot Lunaire und drei Schattenträume" wurde für zwei Spielzeiten in Finnland aufgeführt und erlangte dort ebenso positive Kritiken wie beim "Tokyo Wonder Site Experimental Festival vol 8" 2013. In 2012 hatte seine Oper "Omnivore" für Mobiltelefone ihre internationale Premiere, in Zusammenarbeit mit der finnischen Nationaloper. Hyytiäinen komponierte zudem diverse Kammermusikstücke. Eines der beachtenswertesten ist ”Makabere Geschichten”, derzeit im Repertoire von vier Trios in drei Ländern. Seit 2014 ist Hyytiäinen ein Doktorand an Sibelius-Akademie in Helsinki und promoviert über die Kollaboration von Komponisten und Sängern. Er arbeitet als Komponist im Rahmen der Internationalen Biennale Plattform in München.

Underline

(Uraufführung: 6.6.2016)

Deville Cohen (R, B), Hugo Morales Murguia (K)

Domonkos Héja Musikalische Leitung

Noch während seines Studiums gründete Domonkos Héja das sinfonische „Danubis-Jugendorchester" und gab zahlreiche Konzerte in Ungarn sowie weitere im Ausland. Mehrere CD-Einspielungen zeugen heute noch von dieser Tätigkeit und sind auch in deutschen Rundfunkanstalten (u.a. BR Klassik) zu hören. Dem Orchester, das mittlerweile von der Selbstverwaltung eines alten Budapester Stadtteils gefördert wird, ist Domonkos Héja nach wie vor verbunden und ständiger Mitwirkender beim Budapester Frühlingsfestival.

1998 ging Héja beim 9. Internationalen Budapester Dirigentenwettbewerb des ungarischen Fernsehens als erster Sieger hervor - eine Auszeichnung, die vor ihm noch kein Ungar erhalten hatte. Schon als 29-jähriger erhielt er zudem den renommierten Liszt-Preis, die wichtigste nationale Anerkennung für musikalische Leistungen in Ungarn.

Schon 2001 begann Domonkos Héja an der Ungarischen Staatsoper zu arbeiten, wo er ab 2012 als Generalmusikdirektor wirkte. In der vergangenen Spielzeit studierte er für die wohl prominentesten Institution des ungarischen Musiklebens Ariadne auf Naxos von Richard Strauss sowie Leoš Janaceks Jenůfa ein. Darüber hinaus war Domonkos Héja von 2005 bis 2012 erster Kapellmeister am Theater Chemnitz.

Domonkos Héjas Oevre umfasst neben konzertanten Werken, zeitgenössischer Musik und einem breiten Opernrepertoire auch Oratorien und Sakralwerke sowie die wichtigsten Sinfonien, Ballette, Operetten und Musicals. Darüber hinaus ergaben sich thematische Zyklen der französischen, slawischen, britischen, italienischen oder deutschen Musikliteratur. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Musik von Héjas Landsleuten und reicht über Liszt, Ernö und Dohnányi bis hin zu György Ligeti.

Seit der Spielzeit 2015/2016 ist Domonkos Héja Generalmusikdirektor am Theater Augsburg. 

 

 

Speere Stein Klavier

(Uraufführung: 5.6.2016)

Christian Grammel (R), Genoël von Lilienstern (K), Elisabeth Tropper (D), Yassu Yabara (B)

Ole Hübner Komposition

Ole Hübner, 1993 geboren, studierte Komposition an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Johannes Schöllhorn und bei Michael Beil an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Zusätzlichen Unterricht erhielt er unter anderem bei Sarah Nemtsov, Brigitta Muntendorf und Orm Finnendahl. Er arbeitete mit dem Theater Aachen, dem Studio für Stimmkunst, der Deutschen Oper Berlin, dem Xenon Saxophonquartett, dem Ensemble Garage u.a. In seiner oft stark konzeptuellen Arbeit spielen verschiedene Ebenen von »Realität« und »Virtualität« eine zentrale Rolle. Stücke von ihm wurden international aufgeführt und von zahlreichen Rundfunkanstalten gesendet. 2014 gründete er mit dem Pianisten Felix Knoblauch und weiteren Studierenden der Musikhochschulen in Köln und Essen das Ensemble Electronic ID für intermediale Musik des 21. Jahrhunderts. Seit 2015 studiert er im Masterstudiengang am Institut für angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen.

The Navidson Records – Ein Musiktheater als Installation

(Uraufführung: 29.5.2016)

Ole Hübner (K), Kristian Hverring (S), Rosalba Quindici (K), Benedikt Schiefer (K), Tassilo Tesche (KL), Till Wyler von Ballmoos (KL)

Neele Hülcker Komposition und Klangkonzept

1987 in Hamburg geboren. Kompositionsstudium bei Dieter Mack und Harald Muenz in Lübeck, bei Tapio Nevanlinna in Helsinki und bei Franz Martin Olbrisch und Manos Tsangaris in Dresden. Für ihre Arbeiten in den Bereichen Klangkunst, Musiktheater, Performance, instrumentaler und elektronischer Musik wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Sie wurden u.a. bei den Wittener Tagen für neue Kammermusik, Blurred Edges Festival Hamburg und bei der Klangwerkstatt Berlin aufgeführt. Zusammenarbeit u.a. mit Ensemble Garage, Ensemble Radar, Ensemble ascolta, Eva Zöllner, Frauke Aulbert.

(Website)

Hundun

(Uraufführung: 29.5.2016)

Neele Hülcker (K), Judith Egger (V)

Katsiaryna Ihnatsyeva-Cadek Chorleitung

Katsiaryna Ihnatsyeva-Cadek wurde in Weißrussland geboren. Das Studium am staatlichen Musikkolleg (Fakultät Chordirigieren) und an der „Weißrussischen Staatsakademie für Musik" absolvierte sie 2005 mit Auszeichnung. 2003 gründete sie den akademischen Damenchor „BelajaRusija". Unter ihrer Leitung realisierte der Chor zahlreiche Tourneen und CD-Aufnahmen im In- und Ausland.

Im Jahr 2006 wurde sie als „Beste Dirigentin" des internationalen Chorwettbewerbes für Kirchenmusik in Lapy/Polen ausgezeichnet. Im Anschluss an ihre Ausbildung in Weißrussland folgte ein Studium an der Kunstuniversität in Graz (Chor- und Orchesterdirigieren, Korrepetition). Das Masterstudium Chordirigieren (2009 bei Univ. Prof. Johannes Prinz) und das Bachelorstudium (Orchesterdirigieren 2011 bei Univ. Prof. Martin Sieghart, Korrepetition 2010 bei Prof. Dörner) schloß sie jeweils mit Auszeichnung ab.

Sie war als Korrepetitorin an der Kunstuniversität Graz beschäftigt und arbeitete als Chorassistentin an der Oper in Graz und als Korrepetitorin für den Wiener Singverein. Als Assistenz von V. Fedosejev und als Korrepetitorin war sie bei den Produktionen von „Gogol" (L. Auerbach) und „Johannes Damascenus" (S. Tanejew) tätig. Bei der Produktion 2011 von Don Giovanni (Brucknerfestival in Linz, Ried und Szombathely) arbeitete sie als Korrepetitorin und war Assistentin von Martin Sieghart.

Zahlreiche Auftritte als Dirigentin mit verschiedenen Orchestern der Grazer Musikuniversität (z. B. Einstudierung und Dirigat der Oper Viva La Mamma von G. Donizetti), Choreinstudierungen (Der Vogelhändler) und die Arbeit als Korrepetitorin am Theater an der Wien (Les Contes D'Hoffmann) runden ihre bisherigen Tätigkeiten ab. Sie wurde mit dem 1. Preis beim öffentlichen Abschlußkonzert des „Internationalen Meisterkurses für Orchesterdirigieren - Wien 2012" ausgezeichnet. 

Seit der Spielzeit 2012/13 ist sie Chordirektorin am Theater Augsburg und bereitete im Frühjahr und Sommer 2013 den Opernchor u. a. auf die äußerst anspruchsvolle Chorpartie von Intolleranza 1960 vor. In der aktuellen Spielzeit studiert sie den Opernchor für alle Produktionen ein.

Speere Stein Klavier

(Uraufführung: 5.6.2016)

Christian Grammel (R), Genoël von Lilienstern (K), Elisabeth Tropper (D), Yassu Yabara (B)

Claudia Irro Kostüm

Claudia Irro, 1985 in München geboren, studiert Kostümbild an der HAW Hamburg bei Prof. Reinhard von der Thannen. Nach Assistenzen bei Produktionen von Christoph Marthaler, Sebastian Baumgarten, Benedikt von Peter, u.a. entstehen seit 2011 eigene Arbeiten als Kostümbildnerin am Theater Basel, Staatsschauspiel Dresden, Nationaltheater Mannheim, Münchner Volkstheater, Schauspielhaus Graz und am Theater Rampe in Stuttgart in Zusammenarbeit mit u.a. Frederik Tidén, Marie Bues, Simon Solberg, Jan Gehler und Alexander Eisenach. Nach einer Opernproduktion an der Biwako Hall in Japan 2012, (Regie: Georges Delnon) in Koproduktion mit dem Theater Basel, folgte eine Film- und Opernproduktion am ZKM in Karlsruhe und den Schwetzinger SWR Festspielen (UA 2014). Für Musiktheaterproduktionen an der Kaserne Basel, an der Bayerischen Staatsoper in München (Enzyklopädie) sowie für die Opern-Produktion Ulysse Exp. No 1, die in Lausanne BCV Hall zur Uraufführung kommt, entwarf sie ebenfalls die Kostüme. 

Phone Call to Hades

(Uraufführung: 31.5.2016)

Cathy van Eck (K), Isabelle Kranabetter (D), Blanka Radoczy (R), Claudia Irro (Ko)

Knut Jürgens Sounddesign

In Berlin geboren, entwickelte sich früh seine Liebe für Musik durch Unterricht für Mandoline und Gitarre, spielen in diversen Bands und als DJ auflegen. Nach einer Ausbildung zum technischen Assistenten für Elektronik und Datentechnik und einer klassischen Gesangsausbildung arbeitete er von 2000-2005 als Tonmeister bei den Bikini Studios. Seit 2005 betreibt er sein eigenes Musikstudio Phinemusic Studio in Berlin für Komposition, Produktion, Aufnahmen, Mischung, Sounddesign und Filmmusik: u.a. Rodakis (2008) von Olaf Nicolai, Berlinale - Forum Expanded, Starbulls: Der Film (2010) - Rembetiko Road (2014) von Marc Ottiker, Achtung Berlin Festival.

Seit 2008 komponiert und performt er in den Inszenierungen von Pauline Beaulieu in Paris, Berlin und 2016 am Theaterhaus Jena.

Mnemo/scene: Echos

(Uraufführung: 2.6.2016)

Pauline Beaulieu (R), Ariel Farace (T), Stephanie Haensler (K), Yvonne Leinfelder (V)

Münchener Kammerorchester Orchester

Eine außergewöhnlich kreative Programmgestaltung in Verbindung mit der in kontinuierlicher Arbeit gewachsenen Homogenität des Klangs: 65 Jahre nach seiner Gründung in der unmittelbaren Nachkriegszeit präsentiert sich das Münchener Kammerorchester heute als Modellfall in der deutschen Orchesterlandschaft. Um über 50 Prozent konnte das Ensemble unter der Künstlerischen Leitung von Alexander Liebreich die Abonnentenzahlen in den vergangenen Spielzeiten steigern, und dies bei durchweg anspruchsvollen Angeboten. Unter einem Saison-Motto – ›Politik‹, ›Alpen‹, ›Jenseits‹, ›Architektur‹, ›Ostwärts‹, ›Drama‹, ›Kindheit‹ oder nun ›Isolation‹  – konfrontieren die Programme des MKO Werke früherer Jahrhunderte assoziativ, spannungsreich und oft überraschend mit Musik der Gegenwart.

Mehr als siebzig Uraufführungen hat das Kammerorchester zu Gehör gebracht, seit Christoph Poppen 1995 die Künstlerische Leitung übernahm und das unverwechselbare dramaturgische Profil des Klangkörpers begründete. Komponisten wie Iannis Xenakis, Wolfgang Rihm, Tan Dun, Chaya Czernowin und Jörg Widmann haben für das Kammerorchester geschrieben; allein seit 2006 hat das MKO Aufträge u.a. an Erkki-Sven Tüür, Thomas Larcher, Bernhard Lang, Nikolaus Brass, Samir Odeh-Tamimi, Klaus Lang, Mark Andre, Peter Ruzicka, Márton Illés, Miroslav Srnka und Tigran Mansurian vergeben. Gemeinsam mit dem RIAS Kammerchor und unterstützt von der Ernst von Siemens Musikstiftung hat das MKO bei drei bedeutenden Komponisten der Gegenwart – Salvatore Sciarrino, Pascal Dusapin und Georg Friedrich Haas – neue Werke für Chor und Orchester in Auftrag gegeben. Bei den Ur- und Erstaufführungen in mehreren Städten Europas in den Jahren 2014 bis 2016 erklingen die Novitäten in Gegenüberstellung mit großen Werken des Standardrepertoires.

Alexander Liebreich, der zur Spielzeit 2006/07 Poppens Nachfolge antrat, setzt auf die Erlebnisqualität und kommunikative Intensität zeitgenössischer Musik. Ein Denken in ästhetischen Lagern, wie es den Umgang mit dem musikalisch Neuen hierzulande über Jahrzehnte bestimmt hat, ist Liebreich ohnehin fremd. Ziel ist die vertiefende Auseinandersetzung mit ungewohnten Klängen, gerade auch in Wieder- und Nachaufführungen.

Neben den Donnerstagabenden im Prinzregententheater, der Hauptspielstätte des Orchesters, hat das Kammerorchester in den vergangenen Jahren eine Reihe ungewöhnlicher Konzertformate etabliert. Ein ebenso kundiges wie großes Publikum finden nun schon in der dreizehnten Saison die ›Nachtmusiken‹ in der Rotunde der Pinakothek der Moderne, die jeweils ein komplettes Programm einem Komponisten des 20. oder 21. Jahrhunderts widmen.

Die 26 fest angestellten Streicher sind in den vergangenen Spielzeiten zu einem Ensemble gewachsen, das über eine enorme stilistische Vielseitigkeit verfügt. Agil schalten die Musiker etwa von historisch informierten Interpretationen barocker und klassischer Werke auf die anspruchsvollen Spieltechniken zeitgenössischer Musik um. Im Zusammenwirken mit einem festen Stamm erstklassiger Solobläser aus europäischen Spitzenorchestern profiliert sich das MKO als schlank besetztes Sinfonieorchester, das dank seiner besonderen Klangkultur auch in Hauptwerken Beethovens, Schuberts oder Schumanns interpretatorische Maßstäbe setzen kann. Namhafte Gastdirigenten und eine Phalanx herausragender internationaler Solisten sorgen regelmäßig für weitere künstlerische Impulse. Feste Bestandteile der Abonnementreihe wie auch der Gastspiele des Orchesters sind Konzerte unter Leitung eines der beiden Konzertmeister. Die Verantwortungsbereitschaft und das bedingungslose Engagement jedes einzelnen Musikers teilen sich an solchen Abenden mitunter besonders intensiv mit.

1950 von Christoph Stepp gegründet, wurde das Münchener Kammerorchester von 1956 an über fast vier Jahrzehnte von Hans Stadlmair geprägt. Das Orchester wird von der Stadt München, dem Land Bayern und dem Bezirk Oberbayern mit öffentlichen Zuschüssen gefördert. Seit der Saison 2006/07 ist die European Computer Telecoms AG (ECT) offizieller Hauptsponsor des MKO.

Das MKO versteht sich als modernes und flexibles Ensemble, das sich nicht nur für ein denkbar breites Repertoire verantwortlich fühlt, sondern auch mannigfache Aktivitäten außerhalb der Abonnementreihen entfaltet. Rund sechzig Konzerte pro Jahr führen das Orchester auf wichtige Konzertpodien in aller Welt. In den letzten Spielzeiten standen u.a. Tourneen nach Asien, Spanien, Skandinavien und Südamerika auf dem Plan. Mehrere Gastspielreisen unternahm das MKO in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut, darunter eine Konzertreise nach Moskau und die aufsehenerregende Akademie im Herbst 2012 in Nordkorea, bei der das Orchester die Gelegenheit hatte mit nordkoreanischen Musikstudenten zu arbeiten.

Bei ECM Records sind Aufnahmen des Orchesters mit Werken von Karl Amadeus Hartmann, Sofia Gubaidulina, Tigran Mansurian, Giacinto Scelsi, Thomas Larcher, Valentin Silvestrov, Isang Yun und Joseph Haydn sowie von Toshio Yosokawa erschienen. Weitere Einspielungen mit dem MKO wurden bei Sony Classical veröffentlicht u.a. eine CD mit Rossini-Ouvertüren sowie zusammen mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks das Requiem von Gabriel Fauré (ECHO Klassik 2012), die c-Moll Messe von Mozart sowie im Mai 2014 das Mozart-Requiem. 2015 sind gleich drei CDs mit dem MKO bei Sony Classical erschienen: eine Mozart-Aufnahme mit der Flötistin Magali Mosnier, mit François Leleux eine Einspielung von Oboenkonzerten von Hummel und Haydn sowie zuletzt eine Orchester-CD unter der Leitung von Alexander Liebreich mit Mendelssohns „Sommernachtstraum“ sowie dessen 4. Symphonie.

Wiederholte Kooperationen verbinden das MKO u.a. mit der Münchener Biennale, der Bayerischen Theaterakademie, der Villa Stuck, dem Haus der Kunst, der LMU sowie der TU München. Ein Schwerpunkt der Aktivitäten des Orchesters bildet dabei die integrative Arbeit im Rahmen des ›Projekt München‹. Ziel ist eine Vernetzung des Orchesters am Standort München und die Kooperation mit Institutionen im Jugend- und Sozialbereich. Der Gedanke sozialer Verantwortung liegt auch dem Aids-Konzert des Münchener Kammerorchesters zugrunde, das sich seit 2007 als künstlerisches und gesellschaftliches Highlight im Münchener Konzertleben etabliert hat.

Sweat of the Sun – nach »Eroberung des Nutzlosen« von Werner Herzog

(Uraufführung: 28.5.2016)

David Fennessy (K, T), Marco Štorman (R, T), Jil Bertermann (B, K), Katharina Ortmann (D)

Abdullah Kenan Karaca Regie

Abdulla Kenan Karaca wurde 1989 in Garmisch-Partenkirchen geboren und wuchs in Oberammergau auf. Nach dem Abitur wurde er 2009 Regieassistent am Münchner Volkstheater und arbeitete bei den Salzburger Festspielen als Regieassistent bei »Jedermann« unter Christian Stückl. 2011 assistierte er Christian Stückl bei der Produktion »Joseph und seine Brüder« nach dem Roman von Thomas Mann im Oberammergauer Passionstheater. Ebenfalls 2011 leitete er das erste Mal den Jugendclub am Münchner Volkstheater. 2012 inszenierte er sein Regiedebut »Arabboy«. »Der große Gatsby« war seine zweite Arbeit am Münchner Volkstheater. In der Volkstheater-Spielzeit 2014/15 brachte er »Woyzeck« von Georg Büchner auf der großen Bühne heraus. 2015 wurde Abdullah Kenan Karaca  zum stellvertretenden Spielleiter der Passionsspiele 2020 in Oberammergau gewählt. 

Für immer ganz oben – nach einer Erzählung von David Foster Wallace

(Uraufführung: 1.6.2016)

Brigitta Muntendorf (K), Abdullah Kenan Karaca (R), Vincent Mesnaritsch (B), Sita (Ko)

Ina Karr Dramaturgie

Ina Karr studierte Schulmusik, Musikwissenschaft und Germanistik in Freiburg. Im Anschluss wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Albert Ludwigs Universität Freiburg, Autorin für Tages- und Fachzeitschriften, Festivalkorrespondentin für BBC London, Dramaturgin des Festivals „Eclat“ sowie Geschäftsführerin des Ensemble Aventure . Ab 2002 Dramaturgin am Nationaltheater Mannheim und ab 2006 leitende Musiktheaterdramaturgin am Oldenburgische Staatstheater, wo sie ab 2009 auch Operndirektorin war. Seit 2014 ist Ina Karr Chefdramaturgin Musiktheater am Staatstheater Mainz. Lehraufträge an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und der Hochschule für Musik und Darstellenden Kunst Frankfurt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auch in der Weiterentwicklung des zeitgenössischen Kindermusiktheaters.

if this then that and now what

(Uraufführung: 28.5.2016)

Simon Steen-Andersen (K, R, B, T)

Katelyn King Percussion

Die aus Atlanta, Georgia, stammende Katelyn King ist eine Perkussionistin ohne Grenzen, die immer wieder außergewöhnliche und innovative Wege findet, um ihr Publikum zu erreichen. Wenn King nicht gerade an ihren Deutschkenntnissen feilt, arbeitet sie an ihrem Master im Studiengang Composition and Theory mit dem Schwerpunkt Théâtre Musical, den sie an der Hochschule der Künste Bern absolviert. Zusätzlich zu der Zusammenarbeit mit ihren Kollegen und Dozenten an der HKB ist King an verschiedenen Projekte beteiligt, wie speak/strike – einem Initiativeprojekt für amerikanische Komponisten, gedacht um neue Musik für Sprache und Percussion zu erschaffen, Dressage Percussion, einem reinen Frauen Percussion-Trio für das Theater, einem Experimentalduo mit dem Schauspieler Nico Delpy sowie einer Produktion von Heinrich von Kleists Erdbeben in Chili am Stadttheater Bern.

The Navidson Records – Ein Musiktheater als Installation

(Uraufführung: 29.5.2016)

Ole Hübner (K), Kristian Hverring (S), Rosalba Quindici (K), Benedikt Schiefer (K), Tassilo Tesche (KL), Till Wyler von Ballmoos (KL)

Aron Kitzig Video, Video

Aron Kitzig 1979 in Berlin geboren, ist ein freischaffender Szenograph, Filmemacher und Medienkünstler aus Berlin. So produzierte er u.a. Musikvideos für Ensemble Adapter, Ensemble Moderne, die Biennale für nordische Musik Nordlichter und das Label Sollkraut. Seit 2012 betreibt er zusammen mit dem Pianisten Marc Tritschler das Berliner Künstlerlabel Testklang, das sich auf klassische und zeitgenössische Musik sowie deren Verbindung mit Film, Dichtung und Gestaltung spezialisiert hat. Testklang ist als genossenschaftliches Netzwerk organisiert und wurde 2012 gegründet. Seit 2013 beschäftigt sich Aron Kitzig mit zeitgenössischer und klassischer Oper. Zu nennen wären “Hypermusic” (Hector Parrà, Ensemble Zafran), “Parsifal” (Hamburgersymphoniker), Bach (Cello Suiten, Arne Christian Pelz (Cello)), Turandot (v. Marco Arturo Marelli (Bregenzer Seefestspiele, wiener staatsoper))

Staring at the Bin

(Uraufführung: 28.5.2016)

Meriel Price (K, R)

Staring at the Bin – Ausstellung

(Uraufführung: 28.5.2016)

Meriel Price (K, R), Aron Kitzig (V)

Münchner Knabenchor Chor

Mit der Gründung des MÜNCHNER KNABENCHORES erfüllt der Künstlerische Leiter Ralf Ludewig vielen Freunden der Münchner Musikkultur und sich selbst einen langgehegten Wunsch: einen Knabenchor auf höchstem Niveau, der mit seinem Namen weltweit für das Kulturangebot der bayerischen Landeshauptstadt wirbt.In den vergangenen Jahren waren immer wieder Vertreter der Stadt München und zahlreiche Bürger an den damaligen Künstlerischen Leiter des Tölzer Knabenchores mit dem Wunsch herangetreten, der Musikwelt durch eine neue Namensgebung zu signalisieren, dass die Erfolge, die Qualität und die Berühmtheit des Chores der professionellen Arbeit mit durchwegs echten „Münchner Kindln“ zu verdanken sind.Dieses Anliegen war ausschlaggebend für die Idee, ein eigenes Gesangsunternehmen ins Leben zu rufen. Zahlreiche Knaben zeigten sich begeistert von dem musikalischen Abenteuer und folgten spontan ihrem langjährigen Chorleiter, sodass sich mit der Neugründung ein Chor auf hohem Niveau formierte, der innerhalb kürzester Zeit mehrere Engagements an bedeutenden Häusern im In- und Ausland erhielt.Ralf Ludewig stand als Künstlerischer Leiter des Tölzer Knabenchores mehr als fünf Jahre an der Spitze der musikalischen Verantwortung des renommierten Chores, der unter seiner Führung von 2009 bis 2014 eine beeindruckende Erfolgsbilanz verzeichnen konnte.

Für immer ganz oben – nach einer Erzählung von David Foster Wallace

(Uraufführung: 1.6.2016)

Brigitta Muntendorf (K), Abdullah Kenan Karaca (R), Vincent Mesnaritsch (B), Sita (Ko)

Philipp Kolb Performer

Philipp Kolb, Trompete, hat natürlich sein Instrument gelernt. Doch dies reichte ihm wohl nicht. Sein Jurastudium verfolgte er intensiv bis zum Examen, „aber nur als Hobby, ich wollte wissen, wie das juristische und behördliche Denken funktioniert“. In Kombination mit verschiedensten Interessen von Autorestaurierung bis Zirkularatmung entstand ein Wissensstatus, welcher ihn das Trompetespielen allein als zu einseitig erschienen lies. „Wenn ich nur Trompete spielen würde, hätte ich das Gefühl, dass mir Input fehlt“. So war er auch tätig als Produktionsleiter verschiedenster Kunstprojekte im öffentlichen Raum, Netzwerkbetreuer einer Rechtsanwaltskanzlei, Motorradrestaurateur, Betriebsratsvorsitzender und Krankenpflegehelfer.

Sein musikalischer Weg führte über vielerlei Orchester- und Theaterengagements letztendlich zur zeitgenössischen Musik, nicht nur als Trompeter und Tubist, sondern auch als Komponist, Darsteller und Organisator.

Produktionen wie "UnterWasser - ein Freiheitsentzug", „Ensemble Finale – Live-Improvisationen zu Fussballspielen“ und „Das Pater Noster Konzert I + II“ tragen genauso seine Urheberschaft wie die szenischen Produktionen „Die Drachenzähler – eine diskursive Prozession“ oder „Isar-quer“. Und letztendlich auch die Gründung von „piano possibile“ mit Klaus Schedl im Jahre 1993. Als dessen Intendant vesucht er, die kreativen Kräfte des Ensembles zu bündeln und zu stärken.

Staring at the Bin

(Uraufführung: 28.5.2016)

Meriel Price (K, R)

Lana Kostic Cello

Die Cellistin Lana Kostic wurde 1988 in Sarajevo (Bosnien und Herzegowina) geboren. Nach dem frühzeitigen Musik-Abitur 2006 folgt die künstlerische Ausbildung an der Hochschule für Künste Bremen, in der Klasse von Prof. Alexander Baillie. 2008/2009 bekommt sie privaten Unterricht von Prof. David Grigorian in München. 2014 schließt sie ihr Diplom an der HfK Bremen in der Klasse von Johannes Krebs mit Auszeichnung ab. Seit 2014 studiert sie an der Hochschule der Künste Bern in der Klasse von Prof. Conradin Brotbek und im Théâtre Musical (Master for Composition and Theory).

Sie ist Preisträgerin vieler Internationaler und Nationaler Wettbewerbe, u.a. hat sie den Sonderpreis des Wettbewerbes „Rudolf Matz“ erhalten.

2010 bis 2014 war sie Mitglied vom Cellowerk in Bremen, wo sie unterrichtete, und regelmäßige Konzerte gab. U.a. leitete sie auch den Meisterkurs auf den Musiktagen Spiekeroog.

2014/2015 wurde sie als Stipendiatin der Gesellschaft zu Ober-Gerwern gewählt, 2015 erhielt sie die Stipendien der "Foundation Iréne Delerez" und der Stiftung "Rita Zimmerman". Für die Saison 2016/2017, wird sie mit dem Komponisten H. Lachenmann zu seinem 80. Geburtstag auftreten, mit dem Ensemble Vertigo,

Im Klassik- Pop Bereich steht die Deutschland Tournee mit Adoro an.

Die Presse bezeichnete ihr Spiel als ausgesprochen souverän und klangschön. (Göttinger Tageblatt, Rotenburger Rundschau, etc.)
Neben Aufführungen klassischer und zeitgenössischer Musik widmet sie sich der Forschung und Aufführung traditioneller Musik vom Balkan. U.a. auch als Mitglied des BalkanCello und als Duo mit dem Akkordeonisten Gyorgi Spasov.

Ihr besonderes Interesse gilt der interdisziplinären Verknüpfung von verschiedenen Kunstformen, wie dem Zusammenspiel von Instrument, Sprache und Bewegung. Die enge Zusammenarbeit mit anderen Künstlern mit unterschiedlichen Schwerpunkten ist hierbei von großer Bedeutung, wo sie in verschiedensten interdisziplinären Projekten mitgewirkt hat, wie z.B.

IM FILM „Dvorak who?“ unter der Regie von J. Harlan (ausführender Produzent von S. Kubrick)
IM THEATER als Theatermusikerin: „Junges Theater Sarajevo“, „Theater am Goetheplatz“ Bremen
BEWEGUNG UND TANZ wie z. B. Eurythmie und Konzeptimprovisation
ELEKTRONISCHE MUSIK Zusammenarbeit mit dem genereticartensemble, als auch Mitglied des Quartettes Stein&Staub

Nebenbei war sie häufig als Studiomusikerin tätig, in Bern, Sarajevo, Osnabrück und Bremen, im Bereich der zeitgenössischen Musik, Klassik, Pop und worldmusic.

The Navidson Records – Ein Musiktheater als Installation

(Uraufführung: 29.5.2016)

Ole Hübner (K), Kristian Hverring (S), Rosalba Quindici (K), Benedikt Schiefer (K), Tassilo Tesche (KL), Till Wyler von Ballmoos (KL)

Isabelle Kranabetter Dramaturgie

Jungstudium an der Hochschule für Musik in Dresden, Dramaturgiestudium an der Bayerischen Theaterakademie August Everding bei Prof. Klaus Zehelein, gefördert von  der Studienstiftung des deutschen Volkes, und als DAAD-Stipendiatin an der Université Paris 8.

Ab der Spielzeit 2012/13 freie Musiktheater-Dramaturgin und 2014 Referentin der Sparte ›Oper‹ bei Bayer Kultur. Musikjournalistische Arbeit für mehrere CD-Labels und seit 2014 freie Autorin für ›Musiktheater‹ und ›Alte Musik‹ bei WDR3.

Freie Dramaturgin im Bereich Musiktheater mit dem Arbeitsschwerpunkt ›Projektentwicklung‹ u.a. am Prinzregententheater und Gasteig München, Radialsystem Berlin, für das Europäische Zentrum der Künste Hellerau, das Festival d’Aix-en-Provence/De Nationale Opera Amsterdam/Aldeburgh Music/Fundação Calouste Gulbenkian/LOD muziektheater Gent/Polish National Opera Teatr Wielki (Aufführungen u.a. La Monnaie/De Munt, Philharmonie de Paris), das Staatstheater Darmstadt, die Nederlandse Reisopera, die Kölner Philharmonie, das International Festival of Contemporary Music of the Biennale di Venezia; Stipendiatin der Akademie »Musiktheater heute« der Deutsche Bank Stiftung.

Phone Call to Hades

(Uraufführung: 31.5.2016)

Cathy van Eck (K), Isabelle Kranabetter (D), Blanka Radoczy (R), Claudia Irro (Ko)

Sylvana Krappatsch Performer

Sylvana Krappatsch, geboren in Quedlinburg, aufgewachsen in Brandenburg, ist als erfolgreiche Theaterschauspielerin auf den Bühnen im In- und Ausland zu Hause.

Sie war Ensemblemitglied am Schauspielhaus Wien (Intendanz: Hans Gratzer); am Schauspielhaus Zürich (Intendanz: Christoph Marthaler) und von 2005 bis 2015 prägende Künstlerin an den Kammerspielen München unter der Intendanz von Frank Baumbauer, zuletzt von Johan Simons.

Mit dem Regisseur Simons verband sie über Jahre eine wichtige und fruchtbare Zusammenarbeit. So bleiben Theaterabende wie „Elementarteilchen“ nach Houellebecq oder „Hiob“ nach dem Roman von Joseph Roth unvergessen.

Seit Herbst 2015 ist Sylvana Krappatsch freie Schauspielerin.

Derzeit ist sie mit dem Stück „Verbannte“ von James Joyce (Regie: Luk Perseval) am Thalia Theater Hamburg zu sehen.

Mit der Arbeit „Echos“ für die Musik-Biennale München knüpft Sylvana Krappatsch an ihr früheres Wirken innerhalb musikalischer Kontexte an, das bereits in Zusammenarbeiten mit dem „Ensemble für Städtebewohner“ eindringlichen Ausdruck fand.

Neben ihren Arbeiten für das Theater ist Sylvana Krappatsch auch in Film und Fernsehen präsent.

 

 

Mnemo/scene: Echos

(Uraufführung: 2.6.2016)

Pauline Beaulieu (R), Ariel Farace (T), Stephanie Haensler (K), Yvonne Leinfelder (V)

Judith Krins Violine

Judith Krins, geb. 1986 in Wien, studierte am Mozarteum Salzburg bei Lukas Hagen und Benjamin Schmid, sowie bei Friedemann Eichhorn an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar.

Schon früh erhielt sie diverse Auszeichnungen und Stipendien, unter anderem 1.Preise beim Bundeswettberb „Jugend musiziert“ und war Mitglied im Bundesjugendorchester sowie im Gustav Mahler Jugendorchester.

Weitere Engagements führten sie zum MDR Sinfonieorchester Leipzig, dem Stuttgarter Kammerorchester sowie an die Bayerische Staatsoper, wo sie zuletzt die Orchesterakademie absolvierte.

Seit 2013 ist sie freiberuflich in München tätig und arbeitet dort mit verschiedenen Ensembles wie dem Münchner Kammerorchester und dem ensemble Amphion München-Wien zusammen.

Mnemo/scene: Echos

(Uraufführung: 2.6.2016)

Pauline Beaulieu (R), Ariel Farace (T), Stephanie Haensler (K), Yvonne Leinfelder (V)

Yvonne Leinfelder Video und Ausstattung

1972 geboren in Las Palmas/ Gran Canaria, absolvierte sie eine Ausbildung zur Steinbildhauerin und studierte an der Akademie der bildenden Künste München bei James Reineking und Stephan Huber. 2007 erhielt sie ein Projektstipendium für Neue Medien der Stadt München. 2006 wurde sie mit dem Kulturpreis Bayern der EON Bayern AG und 2007 mit dem Förderpreis der Stadt Konstanz ausgezeichnet. Seit 2010 ist sie künstlerische Mitarbeiterin an der Technischen Universität München (Fakultät Architektur, Lehrstuhl für bildende Kunst).

(Website)

Mnemo/scene: Echos

(Uraufführung: 2.6.2016)

Pauline Beaulieu (R), Ariel Farace (T), Stephanie Haensler (K), Yvonne Leinfelder (V)

Alexander Liebreich Musikalische Leitung

Für Alexander Liebreich ist das Dirigieren eine Frage der Geisteshaltung. Offenheit und das Streben nach Transparenz sind wesentliche Merkmale seines Wirkens, was sich gleichermaßen interpretatorisch und programmatisch äußert. Kenntnisse der historischen Aufführungspraxis integriert er ebenso wie die Pflege der zeitgenössischen Musik. Alexander Liebreich wirkt seit 2012 als Chefdirigent des Nationalen Symphonieorchesters des Polnischen Rundfunks in Katowice. Zudem steht er dem Münchener Kammerorchester seit 2006 als Chefdirigent vor und bereichert durch die Entwicklung einer Vielzahl neuer Konzertformate das Konzertleben der Musikmetropole maßgeblich. Von diesem Geist der Erneuerung profitiert auch das Tongyeong International Music Festival (TIMF) in Südkorea, das Liebreich von 2011 bis 2014 leitete. Mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks, dem Pianisten Krystian Zimerman und dem Nationalen Symphonieorchester des Polnischen Rundfunks eröffnete Alexander Liebreich 2014 die neue Philharmonie in Katowice. In der gleichen Stadt fand 2015 erstmals das Festival „Kultura Natura“ statt, unter Liebreichs künstlerischer Leitung. Während der Dirigent auch im Opernfach überzeugt, u.a. mit dem Regisseur Hans Neuenfels an der Oper Frankfurt, hat Liebreich in der Zwischenzeit zahlreiche renommierte Orchester dirigiert: zuletzt debütierte er in Sälen wie dem Wiener Musikverein, der Suntory Hall in Tokio oder der Cité de la Musique.

Sweat of the Sun – nach »Eroberung des Nutzlosen« von Werner Herzog

(Uraufführung: 28.5.2016)

David Fennessy (K, T), Marco Štorman (R, T), Jil Bertermann (B, K), Katharina Ortmann (D)

Cyrill Lim Elektroakustik

Cyrill Lim ist Klangkünstler und Komponist. Seine Auseinandersetzung mit den Aspekten der Wahrnehmung und der Reflexion der verwendeten Medien führen hauptsächlich zu performativen und installativen Arbeiten, die auf eine experimentelle Art und Weise die physikalischen Eigenschaften von Raum und Material ergründen, um sie auf einer musikalischen Ebene erlebbar zu machen.

 

 

The Navidson Records – Ein Musiktheater als Installation

(Uraufführung: 29.5.2016)

Ole Hübner (K), Kristian Hverring (S), Rosalba Quindici (K), Benedikt Schiefer (K), Tassilo Tesche (KL), Till Wyler von Ballmoos (KL)

Gerd Lohmeyer Schauspieler

Gerd Lohmeyer wurde 1945 in Würzburg geboren, wuchs in Nabburg in der Oberpfalz auf. Er absolvierte das Studium der darstellenden Kunst an der Hochschule der Künste Berlin. Das Publikum kennt ihn von zahlreichen Theaterengagements (Kammerspiele München, Münchner Volkstheater Staatstheater am Gärtnerplatz, Staatsoper Stuttgart, in München seit 2001 v.a. vom Metropoltheater, sowie aus Film und Fernsehen (u.a. Rosenheim- cops, Cafe Meineid, „Das große Hobeditzn“, Der Bulle von Tölz, Dahoam is dahoam ). Im Jahr 2002 erhielt er den Bayerischen Theaterpreis für seine darstellerische Leistung in Lucie Cabrol (Metropol Theater München). Als Regisseur inszenierte er u.a. Nervensäge (Pfalztheater Kaiserslautern, 2009), Der Tiefseetaucher im Felslabyrinth (Luisenburg-Festspiele, 2008) und Die wundersame Überquerung der Würm (Kammerspiele München, 2001). Weitere Auszeichnungen: AZ Stern des Jahres für Er nicht als Er (2000) und tz Jahresrose für das Stück Weltuntergang (1996) und Valentin im Sturm (2013). Seit 1992 arbeitet Gerd Lohmeyer auch als Dozent für Rollengestaltung (u.a. an der Bayer. Theaterakademie)

Speere Stein Klavier

(Uraufführung: 5.6.2016)

Christian Grammel (R), Genoël von Lilienstern (K), Elisabeth Tropper (D), Yassu Yabara (B)

Kai Luczak Licht

Kai Luczak arbeitete zunächst sechs Jahre als Beleuchtungsmeister am Staatstheater Stuttgart, bevor er von 1998 bis 2012 beim Festival Rossini in Wildbad die Lichtgestaltung bei Inszenierungen von Anke Rauthmann, Antonio Petris und Jochen Schönleber übernahm. Von 2007 bis 2009 war er für die Lichtgestaltung bei Inszenierungen von Udo Schürmer und Heinz Trixner bei den Schlossfestspielen Ettlingen verantwortlich.

2007 übernahm Kai Luczak die Leitung der Beleuchtung am Schauspielhaus Leipzig, wo er mit Wolfgang Engel, Volker Lösch, Jorinde Dröse, Konstanze Lauterbach und Jürgen Kruse zusammenarbeitete. Zwischen 2009 bis 2012 war Kai Luczak Teil des Leitungsteams der Beleuchtung an der Schaubühne Berlin am Lehniner Platz, wo gemeinsame Produktionen mit Volker Lösch, Thomas Ostermeier, Patrick Wengenroth und Friederike Heller entstanden. Seit 2012 ist er Chef der Beleuchtungsabteilung am Theater Augsburg. Hier arbeitete er u.a. mit den Regisseuren Ludger Engels, Lorenzo Fioroni, Patrick Kinmonth, Aron Stiehl und Peter Konwitschny zusammen.

In der Saison 2015/16 ist er am Landestheater Bregenz für die Lichtgestaltung der Oper „DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL“ und an der Oper Graz für die Lichtgestaltung der Produktion „Und der Himmel so weit“ – Ein Ballettabend für Franz Schubert“verantwortlich.

Speere Stein Klavier

(Uraufführung: 5.6.2016)

Christian Grammel (R), Genoël von Lilienstern (K), Elisabeth Tropper (D), Yassu Yabara (B)

Dominik Luderschmid Kontrabass

Dominik Luderschmid wurde 1986 in Augsburg geboren und begann das Kontrabassspiel im Alter von 13 Jahren. Vor dem Abitur spielte er im schwäbischen‐, bayerischen- und Bundesjugendorchester sowie im bayerischen Landesjugendjazzorchester, war Bundespreisträger bei „Jugend musiziert“ und Jungstudent an der Hochschule für Musik Nürnberg/Augsburg. Danach studierte er an der Musikhochschule Nürnberg bei Prof. Dorin Marc Klassik- als auch bei Rudolf Engel Jazzkontrabass, war Mitglied in der Jungen Deutschen Philharmonie, Akademist bei den Münchner Philharmonikern und half regelmäßig in verschiedenen Orchestern aus. Nach Abschluss des Klassikstudiums zog er nach Amsterdam um am dortigen Musikkonservatorium sein Jazzstudium abzuschließen. Daraufhin kam er zurück nach München, wo er ein Masterstudium bei Prof. Heinrich Braun absolvierte und Mitglied im Münchener Kammerorchester wurde.

Mnemo/scene: Echos

(Uraufführung: 2.6.2016)

Pauline Beaulieu (R), Ariel Farace (T), Stephanie Haensler (K), Yvonne Leinfelder (V)

Ralf Ludewig Chorleitung

Verantwortlich für die künstlerische Leitung des MÜNCHNER KNABENCHORES ist Ralf Ludewig, langjähriger Künstlerischer Leiter und Geschäftsführer des Tölzer Knabenchores, der mit Gründung des eigenen Chores Anfang September 2014 seine Funktionen im Tölzer Knabenchor aufgab.

1974-1981 Gesangsausbildung im Tölzer Knabenchor
1979-1981 Knabensolist u.a. unter Herbert v. Karajan, Claudio Abbado und Nikolaus Harnoncourt an den renommiertesten Opern- und Konzerthäusern
1989-1994 Musikalisches Studium in Osnabrück und Amsterdam in den Bereichen Gesang, Dirigieren und Schulmusik, Aufbau des Bach-Ensembles für Alte Musik in Holland, Basssolist für Oratorien und Liederabende, Preisträger verschiedener Gesangswettbewerbe
1994-1997 Ausbildung zum Diplom-Logopäden mit Schwerpunkt funktionelle und neurologische Stimmstörungen, Stimmforschung
1997-2002 Inhaber zweier Logopädiepraxen
1996-2002 Stimmbildner und Chorleiter an mehreren Musikschulen in Norddeutschland, Chorleiter verschiedener Kinder,- Jugend- und Erwachsenenchöre
2002-2009 Stimmbildner und Chorleiter beim Tölzer Knabenchor
2009-2014 Künstlerischer Leiter und Geschäftsführer des Tölzer Knabenchores
2013 Preisträger des französischen Klassikpreises Diapason d’Or für das War Requiem von B. Britten im Co-Dirigat mit Mariss Jansons

Für immer ganz oben – nach einer Erzählung von David Foster Wallace

(Uraufführung: 1.6.2016)

Brigitta Muntendorf (K), Abdullah Kenan Karaca (R), Vincent Mesnaritsch (B), Sita (Ko)

Dietmar Lupfer Kurator

Dietmar Lupfer konzipiert und kuratiert Kunstaktionen im öffentlichen Raum und entwirft mediale Kunsträume. Arbeiten von ihm sind das EU-Projekt »crash test dummy« oder »urban mutations« - multimediale soziale Skulpturen, die Architektur, Performing Arts und Medienkunst miteinander verbinden. Das Konzept seines mobilen Ateliers »cocobello« wurde auf der 9. Architektur-Biennale in Venedig präsentiert. Zusammen mit Ulf Langheinrich entwarf er eine »hemispehre«, für die Ausstellung »vom Funken zum Pixel« im Berliner Martin-Gropius-Bau.

HolyVj #Digression no°1

(Uraufführung: 3.6.2016)

Charles Sadoul (K, B), Adelin Schweitzer (V), Dietmar Lupfer (cu)

Almut Lustig Musikerin

Almut Lustig studierte Klassisches Schlagzeug an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. Dort entstand die Grundlage für ihre abwechslungsreichen musikalischen Tätigkeitsfelder. So sammelte sie zum Teil schon während ihres Studiums Erfahrungen in unterschiedlichen musikalischen Bereichen wie Orchestermusik (Orchestern des Hessischen Rundfunks, des NDR Hannover und dem DSO Berlin), Zeitgenössischer Musik (unter anderem mit Karlheinz Stockhausen), Theatermusik (Staatstheater Hannover, Schaubühne Berlin, Berliner Ensemble, Hebbeltheater Berlin) und Experimenteller Musik (Ensemble „a rose is“). Verschiedene Preise sowie Konzerttätigkeiten im In-und Ausland folgten.

Seit 2005 führt insbesondere die Zusammenarbeit mit der argentinischen Choreographin Constanza Macras und deren Ensemble „dorkypark“ Almut Lustig als Musikerin und Komponistin zu internationalen Theater- und Tanzfestivals weltweit.

Als Mitglied zahlreicher Bands umfasst ihr musikalisches Wirken zudem die Bereiche Jazz und Popularmusik.

Seit 2003 arbeitet sie als Dozentin für klassisches Schlagzeug und rhythmische Gehörbildung an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover.

Almut Lustig lebt in Berlin.

Underline

(Uraufführung: 6.6.2016)

Deville Cohen (R, B), Hugo Morales Murguia (K)

Margaux Marielle-Tréhoüart Performerin

Margaux Marielle-Tréhouart wurde 1991 in Paris geboren. Nachdem sie 2009 ihre Tanzausbildung (Ballet und Modern) am Conservatoire de Grenoble mit Diplom abgeschlossen hat und parallel sechs Jahre Klavier dort lernt , studierte sie Tanz an der Folkwang Universität der Künste in Essen, Deutschland. Ihren Bachelor in Tanzinterpretation erhielt sie 2013. Margaux Marielle-Trehouart ist zudem im Schauspielerischen Bereich tätig. Sie hat ein Jahr Schauspiel am Conservatoire in Grenoble studiert und wurde schon für einige Sprechrollen besetzt, entweder in Kooperation mit der Schauspiel Abteilung von der Folkwang oder auch mit professionellen Kompanien oder Regisseure  ua. Compagnie Choses dites in Frankreich,  Mizgin Bilmen, Pierre Audi oder Tanz/Schauspiel Kooperationen wie unter der Leitung von Saar Magal wo sie bei Ihre letzte Produktion an der Bayerische Staatsoper München zu sehen war.

Im Laufe der letzten Jahre wirkte sie in zahlreichen Tanz- und Schauspielprojekten und auch eigene Choreografien (soli) mit, u.a am Casa Grillo Theater Essen, am Festival Off d‘Avignon, an der Ruhrtriennale, auf verschiedenen Bühnen und Festivals in Grenoble, Tanz labor Bochum, Festival Theater der Welt Mülheim, FFT Düsseldorf und ITS Festival Amsterdam.

Seit September 2013 tanzt sie bei der Kompanie Sasha Waltz and Guests.

Underline

(Uraufführung: 6.6.2016)

Deville Cohen (R, B), Hugo Morales Murguia (K)

Elizabeth Marshall Sopran

Die Sopranistin Elizabeth Marshall wurde 1989 in London geboren und nahm im Oktober 2015 ihr Masterstudium in Operngesang an der Musikhochschule München und der Theaterakademie August Everding auf. Sie besitzt einen Abschluss in Musik der University of York und des Königlichen Konservatoriums in Den Haag. Unter anderem war sie als Donna Anna (Don Giovanni) in einer Produktion des Moon-Little Theatre mit dem London Repertoire Orchestra unter der Leitung von Peter Davies, als Gilda (Rigoletto) für die Brent Opera und als Hohepriesterin (Aida) auf dem Festival Opéra de Baugé unter der Leitung von Philip Hesketh zu sehen. Mit dem London Repertoire Orchestra unter der Leitung von Peter Robinson hat sie verschiedene Duette und Arien aus der Oper Rigoletto gesungen.

Ihr Oratorienrepertoire umfasst Poulencs Gloria, aufgeführt im britischen Konzerthaus Cadogan Hall mit Dirigent Manvinder Rattan. Bei der britischen Premiere und Tournee von Anja Djordjevics preisgekrönter Kammeroper Narcissus & Echo in der Inszenierung von Chris Hill erschuf sie die Rolle der Echo neu und trat damit im Kings Head Theatre London sowie im Lowry Studio Manchester auf. Der Theaterkritiker Keiron Quirke vom Londoner Evening Standard beschrieb Marshalls Leistung als „hinreißend“.

Marshall besuchte Meisterkurse bei Monserrat Caballé sowie Workshops bei Kenneth Montgomery, Roland Seiffarth, Jeremy Silver und zuletzt auch bei den Regisseuren Eva-Maria Höckmayr (Vitellia, Clemenza di Tito) und Balázs Kovalik (Fiordiligi, Così Fan Tutte). Außerdem wirkte sie in Workshops bei Opernszenen von Daniel Dooner (Lucia di Lammermoor) und Sébastien Dutrieux (Female Chorus in Die Schändung der Lucretia und Ellen Orford in Peter Grimes) mit.

Im Frühjahr 2016 ist Elizabeth Marshall mit Oresta Cybriwsky im Gartensaal des Prinzregententheaters in C. Bernd Suchers Reihe „Suchers Leidenschaften“ mit Werken der französischen Romantik zu hören. Außerdem besucht sie regelmäßig Repertoirecoachings an der polnischen Nationaloper in Warschau. Dabei wird sie vom European Network of Opera Academies und der Theaterakademie August Everding unterstützt.

 

 

 

 

Phone Call to Hades

(Uraufführung: 31.5.2016)

Cathy van Eck (K), Isabelle Kranabetter (D), Blanka Radoczy (R), Claudia Irro (Ko)

Dieter Mersch Teilnehmer

Dieter Mersch studierte Philosophie und Mathematik an den Universitäten Köln, Bochum und Darmstadt. Bis 2013 Lehrstuhlinhaber für Medientheorie an der Universität Potsdam, seit 2013 Leiter des Instituts für Theorie an der Züricher Hochschule der Künste. Zahlreiche Gastprofessuren u.a. an der University of Chicago, der Universität Wien und der Universidad São Paulo. Arbeitsgebiete: Philosophische Ästhetik, Medienphilosophie, Kunsttheorie. Publikationen u.a.: Was sich zeigt. Materialität, Präsenz, Ereignis, München 2000, Ereignis und Aura, Frankfurt/M 2002, Medientheorien zur Einführung, Hamburg 2006; Posthermeneutik, Berlin 2010; Ordo ab Chao / Order from Noise, Berlin Zürich 2013, Epistemologien des Ästhetischen, Berlin Zürich 2015.

Symposium zur Münchener Biennale: OmU – Echoräume und Suchbewegungen im heutigen Musiktheater

Vincent Mesnaritsch Bühnenbild

Vincent Mesnaritsch, 1982 in Graz geboren, studierte Szenografie an der Akademie der bildenden Künste Wien und diplomierte 2009. Er assistierte u. a. bei Martin Zehetgruber, Annette Murschetz und Bernhard Kleber. 2006 realisierte er zusammen mit Falko Herold »alles mozart!«,  eine mobile Karaoke Station, in der von Passanten  gesungene Mozartarien aufgezeichnet und anschließend online gestellt wurden. Das Preisträgerstück des Wettbewerbs der Stadt Wien wurde anlässlich des 250. Geburtstages Mozarts produziert. Als Bühnenbildner arbeitete Vincent Mesnaritsch u. a. mit Rudolf Frey, Michael Höppner, Esther Muschol, Michael Schachermaier, Christoph Batscheider und Thomas Birkmeir an verschiedenen Spielstätten des Burgtheaters, Stadttheater Klagenfurt, Theater Ulm, am Alten Schauspielhaus Stuttgart, Schauspielhaus Wien sowie am Schauspielhaus Salzburg.

Vincent Mesnaritsch lebt als freischaffender Bühnenbildner und Maler in Wien.

Für immer ganz oben – nach einer Erzählung von David Foster Wallace

(Uraufführung: 1.6.2016)

Brigitta Muntendorf (K), Abdullah Kenan Karaca (R), Vincent Mesnaritsch (B), Sita (Ko)

Susanne Meyer Performer

Susanne Meyer, geboren 1959, lebt in Hamburg und arbeitete als Führungskraft in der Wirtschaft, bis sie mit 48 erstmals in Kontakt mit der Bühnenwelt kam. Sie beschloss daraufhin, eine Schauspielausbildung zu absolvieren. Seitdem spielt sie in freien Produktionen und an Stadttheatern, u. a. am Theater Bremen. Dort trat sie in Christiane Pohles „Pomp and Circumstances“ auf und arbeitete insbesondere mit dem Regisseur Mirko Borscht zusammen: Sie spielte in seiner „Junge Akteure“-Produktion „Larger than Life“, in der Uraufführung des Elfriede Jelinek-Stückes „Tod-krank.Doc“ und in seiner Inszenierung von Jelineks „Die Schutzbefohlenen“. Aktuell ist Susanne Meyer am Theater Bremen in der Wiederaufnahme von „Die Schutzbefohlenen“ zu sehen.

ANTICLOCK (OmU)

(Uraufführung: 30.5.2016)

Mirko Borscht (R), Christian Beck (B), Hannes Hesse (V)

Donatienne Michel-Dansac Stimme

Begann ihr Musikstudium mit sieben Jahren am Conservatoire National de Région in Nantes (Violine und Klavier). Mit elf Jahren wurde sie Mitglied des Kinderchors der Oper in Nantes. 1985 wurde sie in die Gesangsklasse des Pariser Konservatoriums aufgenommen. Dank ihrer engen Zusammenarbeit mit dem IRCAM (seit 1993) hat sie zahlreiche Werke uraufgeführt, u. a. von Philippe Manoury, Pascal Dusapin, Luca Francesconi, Georges Aperghis, Fausto Romitelli und Philippe Leroux.

Pub — Reklamen

(Uraufführung: 30.5.2016)

Georges Aperghis (K), Donatienne Michel-Dansac (Schauspieler)

Catherine Milliken Künstlerische Leitung

Cathy Milliken ist Komponistin und Oboistin. Zunächst studierte sie Oboe und Klavier in ihrem Heimatland Australien, danach in Freiburg bei Heinz Holliger. Sie wurde Gründungsmitglied des Ensemble Modern mit dem sie weltweit konzertierte. Sie arbeitete mit Komponisten wie György Ligeti, Heiner Goebbels, Helmut Lachenmann, Frank Zappa und Karlheinz Stockhausen zusammen,  dessen Solo-Werk »Spiral« sie auf CD eingespielt hat. Seit 1990 umfassen ihre Kompositionen, Musiktheater, Instrumental- und Kammermusikwerke, sowie Hörspiele, Installationen, Theater- und Filmmusik. Auftragswerke komponierte sie u.a. für die Staatsoper Berlin, das Southbank Centre London, das Ensemble Resonanz, die Neue Vocalsolisten und der »Musica Viva» Reihe des Bayerischen Rundfunk Symphonie Orchesters. Ihr Hörspiel »New Looks« gewann den Prix Marulic.  2015 gewann sie den YAMA Award für die beste Jugend Oper »Comfort Ye« und zusammen mit Dietmar Wiesner den Prix Italia für die Radiooper »Bunyah«. Von 2005-2012 leitete sie das Education-Programm der Berliner Philharmoniker. Neben ihren Kompositionsarbeiten ist sie eine international gefragte Komponistin und Leiterin von partizipatorischen social-art projects. Sie lebt in Berlin und promoviert zur Zeit an der Griffith Universität, Queensland.

(Website)

GAACH - quasi eine Volksoper – Ein Partizipationsprojekt

(Uraufführung: 5.6.2016)

Catherine Milliken (KL), Robyn Schulkowsky (KL), Dietmar Wiesner (KL)

Hugo Morales Murguia Komposition

Geboren 1979 in Mexiko City, lebt in den Niederlanden und arbeitet als freischaffender Komponist, Sonologist und Klangkünstler an der Schnittstelle zwischen traditionellen Instrumenten, gefundenen Objekten, Performance-Technik und Technologie. Essentiell für seine Arbeit ist die Entwicklung alternativer Formen von Klang-Erzeugung für die musikalische Komposition. Er studierte erst am Center of Research and Musical Studies (CIEM) in Mexiko City, dann in Den Haag Komposition an der Royal Conservatory sowie Sonologie am Institut für Sonologie und promovierte anschließend am Centre of Contemporary Music Practice der Brunel University in London. Auftragskompositionen entstanden für das Arditti Quartet, L’Ensemble Intercontemporain, das IKTUS Percussion Quartet und viele andere Formationen.

(Website)

Underline

(Uraufführung: 6.6.2016)

Deville Cohen (R, B), Hugo Morales Murguia (K)

Brigitta Muntendorf Komposition

1982 in Hamburg geboren, absolvierte sie ihr Kompositionsstudium bei Younghi Paagh-Paan und Günther Steinke an der Hochschule für Künste Bremen, sowie bei Krzysztof Meyer, Rebecca Saunders und Johannes Schöllhorn an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Während des Studiums gründete sie das mittlerweile zehnköpfige und sieben Nationen verbindende Ensemble Garage. Es folgen Stipendien an der Cité Internationale des Arts in Paris und bei der Internationalen Ensemble Modern Akademie. Seit 2013 unterrichtet sie Komposition an der Universität Siegen und lehrt derzeit als Gastdozentin im Fach Komposition an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Ihre Tätigkeiten als freischaffende Komponistin und künstlerische Leiterin des Ensemble Garage setzt sie derzeit als Stipendiatin in der Villa Concordia in Bamberg fort. 2014 erhielt Brigitta Muntendorf den Förderpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung. Aufträge und Aufführungen führten sie u. a. zu Festivals wie Acht Brücken Köln, Eclat Stuttgart, ensemble[:E:]uropa (WDR), den Wittener Tagen für neue Kammermusik, Klang Festival Kopenhagen oder Ultraschall Berlin. Neben ihrer engen Zusammenarbeit mit dem Ensemble Garage komponierte sie u.a. auch für das Ensemble Modern, Ensemble Mosaik, Asko/Schönberg Ensemble, CALEFAX, Klangforum Wien und das Ensemble musikFabrik.

(Website)

Für immer ganz oben – nach einer Erzählung von David Foster Wallace

(Uraufführung: 1.6.2016)

Brigitta Muntendorf (K), Abdullah Kenan Karaca (R), Vincent Mesnaritsch (B), Sita (Ko)

Elik Niv Choreographie/Performer

Elik Niv wurde in Shawe Zion im Norden Israels geboren und wuchs dort auf. Nach dem Wehrdienst studierte er Tanz an der Sadana Performing Arts School (Kibbutz Gaaton) und an der Talma Yalin Art School in Tel Aviv. Nach Abschluss seiner Ausbildung arbeitete er mit Choreographen wie Susanne Linke, Josef Tmim and Rami Levi in Israel zusammen. Außerdem war er für verschiedene Tanzkompanien wie DeDe Dance, Moza und die Vertigo Dance Company tätig. Im Jahr 2005 zog er nach Deutschland, um als freischaffender Tänzer in Berlin zu arbeiten. Er hat unter anderem mit folgenden Choreographen zusammengearbeitet:

Martin Stiefermann / Staatstheater Oldenburg
Susanne Linke
Mirela Waingarten / Komische Oper
Nir De Volff / Total Brutal
Santiago Blaum - Die Geschichte vom Soldaten Elik

Seit 2009 choreographiert und tanzt er für die Kompanie von Constanza Macras / DorkyPark und war bei verschiedenen Produktionen der Kompanie als Probenleiter tätig. 2013 wirkte er an Projekten von Sasha Waltz & Guests mit. 

 

 

Underline

(Uraufführung: 6.6.2016)

Deville Cohen (R, B), Hugo Morales Murguia (K)

Bavo Orroi Bassbariton

Der Belgische Bass-Bariton Bavo Orroi studiert Operngesang/Musiktheater an der Theaterakademie August Everding und an der Hochschule für Musik und Theater München bei KS Prof. Andreas Schmidt. Er sammelte erste Bühnenerfahrung u.a. als Zuniga in Carmen im Prinzregententheater in München unter der musikalischen Leitung von Karsten Januschke, als Cold Genius in King Arthur mit dem Münchner Rundfunkorchester unter der musikalischen Leitung von Paul Goodwin, als Guglielmo in Così fan tutte mit La Petite Bande Academy unter der musikalischen Leitung von Sigiswald Kuijken und in Produktionen der International Belcanto Academy in Amsterdam. Vor seiner Gesangsausbildung in München studierte er Euphonium und Gesang im Lemmensinstituut in Belgien. 

Phone Call to Hades

(Uraufführung: 31.5.2016)

Cathy van Eck (K), Isabelle Kranabetter (D), Blanka Radoczy (R), Claudia Irro (Ko)

Katharina Ortmann Dramaturgie

Katharina Ortmann ist Musikdramaturgin im Bereich Konzert und Musiktheater mit Schwerpunkt auf zeitgenössischem Repertoire und Projektentwicklung. Seit 2014 arbeitet sie freischaffend, derzeit u.a. als Produktionsleitung und Dramaturgin des Internationalen Musiktheaterwettbewerbs Darmstadt, den das Staatstheater Darmstadt in Zusammenarbeit mit den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik Darmstadt 2015/16 für Komponist_innen ausgelobt hat. Von 2011 bis 2014 war Katharina Ortmann Musiktheaterdramaturgin an der Staatsoper Hannover, wo sie in der Spielzeit 2012/13 zudem kommissarisch die Junge Oper leitete. Von 2008 bis 2011 war sie Dramaturgin am Oldenburgischen Staatstheater. Katharina Ortmann studierte von 2000-2006 Musikwissenschaft, Geschichte und Germanistik in Berlin und Paris. 2007 bis 2009 war sie Stipendiatin der Akademie Musiktheater Heute und ist jetzt Mitglied des Alumnibeirates.

Sweat of the Sun – nach »Eroberung des Nutzlosen« von Werner Herzog

(Uraufführung: 28.5.2016)

David Fennessy (K, T), Marco Štorman (R, T), Jil Bertermann (B, K), Katharina Ortmann (D)

Meriel Price Komposition, Regie, Komposition, Regie

Meriel Price ist Musikerin, Performance-Künstlerin und Visual Artist und schreibt Werke für das Musiktheater. Sie tritt mit Ensembles wie den Berliner Philharmonikern, dem MDR Sinfonieorchester, Stargaze und Redux auf. Außerdem arbeitet Price eng mit zeitgenössischen Komponisten zusammen, die bereits viele Werke für sie geschrieben haben.

Ihre Musiktheaterwerke wurden auf Festivals wie 150% Made in Hamburg Theaterfest, Crescendo Festival, Berlin Festival, KlangKunstBühne und Labor Sonar aufgeführt. Sie tritt regelmäßig am Musiktheater auf, unter anderem im Berliner Ensemble, auf der Münchener Biennale, im Radialsystem in Berlin und am Theater Basel.

Sie gründete das Musiktheater-Duo »Aside« (www.asidefromthe.com), das die unangenehmen und unbeabsichtigten Facetten einer musikalischen Darbietung untersucht und mit den Erwartungen des Publikums spielt. Mit dem Ensemble »DieOrdnungDerDinge« (www.dieordnungderdinge.com) bringt sie Konzertprogramme auf die Bühne, die den Raum zwischen Konzert und Theater/Performance visuell und spielerisch erforschen.

Als Visual Artist spezialisiert sie sich auf Projekte, die Visual Art und Musik verknüpfen, wie die Ballettkomödie »Wer ist der Mächtigste auf Erden?« (Lucerne Festival, Buch erschienen im NordSüd Verlag). Außerdem hat sie Installationen für Festivals wie die Martinu Festtage in Basel, das Tempelhof Theater Festival und das Blind Spot Film and Music Festival in Berlin sowie Marionetten für das Marionettentheater Basel entworfen.

Meriel Price hat am Royal Northern College of Music in Manchester und an der Universität der Künste Berlin studiert. Davor studierte sie Visual Art am Berkshire College of Art and Design.

(Website)

Staring at the Bin

(Uraufführung: 28.5.2016)

Meriel Price (K, R)

Staring at the Bin – Ausstellung

(Uraufführung: 28.5.2016)

Meriel Price (K, R), Aron Kitzig (V)

Dennis Pörtner Schauspieler

Dennis Pörtner wurde 1985 in Herford geboren. 2008 bis 2012 studierte er Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Währenddessen wirkte er bei verschiedenen Produktionen mit, u. a. am Thalia Theater (Ödipus/Tarann, Regie: Dimiter Gotscheff;  Romeo und Julia, Regie: Alexander Simon) sowie am Theater Osnabrück im Rahmen des Spieltriebe 4-Festivals 2011 (Hundegrab, Regie: Felix Meyer-Christian; Blogosphere Iraq, Regie: Liz Rech). Für die Rolle des Mercutio in Romeo und Julia wurde er mit dem Studio Hamburg Förderpreis 2011 ausgezeichnet. Seit 2009 arbeitet Dennis Pörtner kontinuierlich mit der Costa Compagnie zusammen und spielte u. a. Danny in Motortown (Zeisehallen Hamburg, 2009), die Titelfigur in Kohlhaas. Frei nach Kleist (Kampnagel Hamburg, eingeladen zum Körber Studio Junge Regie, 2012) und in Fukushima, my love (Fleetstreet Hamburg, 2013). 2012/13 war er festes Ensemblemitglied am Theater Bonn. Seit der Spielzeit 2013/14 ist Dennis Pörtner fest im Schauspielensemble des Theaters Osnabrück engagiert, wo er u.a. als Nervöser Kollege in Die Kunden werden unruhig, in der Titelrolle in Clavigo und als Benjamin in Immer noch Sturm zu sehen war. 2014/15 spielte er u.a. Banquo in Macbeth, Yang Sun in Der gute Mensch von Sezuan und Onkel Bob in In der Republik des Glücks. In der Spielzeit 2015/16 bis jetzt zu sehen in 27 Monate als Marc.

Sweat of the Sun – nach »Eroberung des Nutzlosen« von Werner Herzog

(Uraufführung: 28.5.2016)

David Fennessy (K, T), Marco Štorman (R, T), Jil Bertermann (B, K), Katharina Ortmann (D)

Rosalba Quindici Komposition

Rosalba Quindici ist eine italienische Komponistin und Pianistin. Im Jahr 1998 schloss sie ihre Klavierstunden am Konservatorium Domenico Cimarosa in Avellino (Italien) ab. Neben Musik studierte sie Philosophie an der Universität Federico II in Neapel, wo sie 2000 ihren Bachelor und 2004 mit einer Dissertation zu Husserl und der Phänomenologie des Musikhörens ihr Doktorat (PhD) erlangte. 2003 erhielt sie ein Stipendium am Istituto Croce in Neapel und im Jahr 2004 ein weiteres an der Schule für Musik und Philosophie von Maratea. 2002 begann sie ihr Kompositionsstudium am Konservatorium Domenico Cimarosa in Avellino, das sie 2010 abschloss. Danach besuchte sie Fortbildungskurse bei Alessandro Solbiati, Azio Corghi, Stefano Gervasoni und Salvatore Sciarrino. Ausserdem nahm sie 2014 an den Internationalen Ferienkursen für neue Musik in Darmstadt teil. Gegenwärtig absolviert sie an der Hochschule der Künste (HKB) in Bern das letzte Jahr des Masterstudiengangs Musiktheorie und Komposition mit Xavier Dayer.Ihre Kompositionen wurden bei verschiedenen musikalischen und kulturellen Anlässen sowie Institutionen gespielt: an der Settimana della Cultura italiana des Italienischen Kulturinstituts Hamburg, bei der Associazione Alessandro Scarlatti in Neapel, am Festival Pianistico Internazionale in Cassano Valcuvia, am Istituto Italiano per gli Studi Filosofici in Neapel, Musikfestival in Bern, am Festival 5 giornate in Mailand, am Firenze suona contemporanea Festival in Florenz und an der Accademia di Belle Arti in Neapel.

 

 

The Navidson Records – Ein Musiktheater als Installation

(Uraufführung: 29.5.2016)

Ole Hübner (K), Kristian Hverring (S), Rosalba Quindici (K), Benedikt Schiefer (K), Tassilo Tesche (KL), Till Wyler von Ballmoos (KL)

Blanka Radoczy Regie

Aufgewachsen in Ungarn und in der Schweiz. Sie studierte an der Universität für angewandte Kunst Wien in der Klasse für Bühnen- und Filmgestaltung. Während und nach dem Studium arbeitete sie in zahlreichen Produktionen als freischaffende Bühnenbildassistentin von Anna Viebrock u. a. am Theater Basel, bei den Wiener Festwochen, an der Volksbühne Berlin.

Nach dem Abschluss des Studiums folgten drei Jahre selbständige Berufstätigkeit im Bereich Bühnen- und Kostümbild, u. a. am Theater Osnabrück, Theater Heidelberg, in der Garage X in Wien und in der Kaserne Basel.

Seit Sommersemester 2014 studiert sie Regie für Schauspiel und Musiktheater an der Theaterakademie August Everding unter der Leitung von Sebastian Baumgarten.

Im Rahmen des Studiums entstanden bereits zwei Inszenierungen: Dekalog VI nach dem gleichnamigen Film von Kristof Kieslowski und Krieg und Krieg nach dem gleichnamigen Roman des ungarischen Autors László Krasznahorkai. 

Phone Call to Hades

(Uraufführung: 31.5.2016)

Cathy van Eck (K), Isabelle Kranabetter (D), Blanka Radoczy (R), Claudia Irro (Ko)

Andromahi Raptis Sopran

Die 1991 geborene, kanadisch-griechische Sopranistin Andromahi Raptis absolvierte 2013 ihren Bachelor im Fach Gesang an der Universität von Toronto, wo sie bei Lorna MacDonald studierte. In Kanada sang sie in Mozarts „Ideomeneo“ (Ilia) und in Sullivans „The Pirates of Penzance“ (Mabel). Raptis war dreimal Preisträgerin beim Kiwanis Music Festival sowie 2011 Finalistin des Canadian Music Competition. 2013 wechselte sie nach München, wo sie 2015 ihr Masterstudium Konzertgesang an der Hochschule für Musik und Theater abschloss. In dieser Zeit spielte sie Musetta in „La Bohème“ (Pasinger Fabrik), übernahm die Sopranpartie in Claude Viviers „Kopernikus“ (Münchener Biennale 2014) und sang 2015 in der Uraufführung von Konstantia Gourzis „Eros“. Beim Kurt-Weill-Festival 2015 sang sie Bessie im „Mahagonny Songspiel“ und spielte im gleichen Jahr die Clorinde in „Dr. Faust jun.“ (Gärtnerplatztheater). Derzeit studiert Raptis an der Theaterakademie August Everding und ist Mitglied der Gesangsklasse von Ingrid Kaiserfeld. In März 2016 nahm sie am Opernstudio von L'Opéra National de Lyon teil und sang dort die Partie des Bubikopfs in Ullmanns „Der Kaiser von Atlantis“.

Phone Call to Hades

(Uraufführung: 31.5.2016)

Cathy van Eck (K), Isabelle Kranabetter (D), Blanka Radoczy (R), Claudia Irro (Ko)

Fabian Reinhard Horn

The horn player Fabian Reinhard was born in Würzburg and is currently studying at the Hochschule für Musik München under Professor Johannes Hinterholzer. While still a pupil at the special secondary school Schloss Belvedere in Weimar he had repeatedly been very successful during the German "Jugend musiziert" competition, winning several awards, and he was a finalist at the international horn competition in Sanicandro, Italy. Fabian Reinhard has gained experience playing in such orchestras as the German Youth Orchestra; the newly founded chamber orchestra Modus 2; Wiener Jeunesses Orchester; Philharmonisches Orchester in Graz, Austria; and Beethovenorchester Bonn. He attended master courses taught by Professor Becker; Professor Dallmann; Professor Hinterholzer; Professor Lampert; Professor Penzel; and Professor Schmitz.

Mnemo/scene: Echos

(Uraufführung: 2.6.2016)

Pauline Beaulieu (R), Ariel Farace (T), Stephanie Haensler (K), Yvonne Leinfelder (V)

Prof. Dr. David Roesner Leitung

Prof. Dr. David Roesner ist Professor für Theaterwissenschaft mit Schwerpunkt Musiktheater an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er forschte und lehrte bisher an den Universitäten Hildesheim, Exeter und Kent und arbeitet außerdem gelegentlich als Theatermusiker. Forschungsschwerpunkt sind die Musikalisierung des Theaters und die Theatralisierung der Musik, Sound und Performance, Intermedialität, sowie Performativität und Musikalität in Videospielen. 2007 wurde seine Aufsatz “The Politics of the Polyphony of Performance” (CTR 18/1, 2008) mit dem Thurnauer Preis für Musiktheaterwissenschaft ausgezeichnet. Zuletzt publizierte er unter anderem die Bücher Composed Theatre (mit Matthias Rebstock, Intellect, 2011) und Theatre Noise (mit Lynne Kendrick, CSP, 2012) sowie die Monographie Musicality in Theatre: Music as Model, Method and Metaphor in Theatre-Making (Ashgate, 2014). Weitere Informationen unter mhn.academia.edu/DavidRoesner.

Symposium zur Münchener Biennale: OmU – Echoräume und Suchbewegungen im heutigen Musiktheater

Charles Sadoul Komposition, Bühnenbild

Ausgehend von der Entdeckung neuer Technologien in der Musik und in Realtime-Grafikprogrammen entwickelt Charles Sadoul hybride Kreationen, die elektronische Musik, akustische Signale, interaktive Installationen und digitale Bühnenbilder kombinieren. Er verwendet neue Technologien (mapping, tracking, augmented reality, sensors), um einen neuen Kontext herzustellen, in dem wir anders wahrnehmen und fühlen, in den das Publikum eingebunden wird und aktiv daran mitwirkt, was am Ende zu sehen ist. Charles Sadoul stellt sich den Herausforderungen, die die digitalen Technologien bereithalten und die Beziehung zwischen Kunst und Technik neu definieren – indem sie bestehende Konventionen einreißen und etablierte Denkmuster hinter sich lassen.

HolyVj #Digression no°1

(Uraufführung: 3.6.2016)

Charles Sadoul (K, B), Adelin Schweitzer (V), Dietmar Lupfer (cu)

Ruben Mattia Santorsa Gitarre

Ruben Mattia Santorsa ist ein italienischer Klassik und E-Gitarrist. Er absolvierte mit Auszeichnung den Master of Performance an der Hochschule der Künste Bern mit der Professorin Elena Càsoli und jetzt besucht er das Solistendiplom in Bern und hat das Stipendium Swiss Government Excellence für die Jahre 2013-2015 gewonnen. Während seines Studiums in Italien diplomierte er sich mit der maximalen Note am Konservatorium von Verona und schloss er mit der maximalen Note und Lode den Biennio Sperimentale von Gitarre mit Walter Zanetti am Konservatorium in Bologna ab. Er hat mehrere Solokonzerte in Italien, in der Schweiz, in Österreich, Ungarn, Deutschland und Kolumbien gegeben, u.a. in Städte wie Wien (Istituto di Cultura Italiano), Bogotà (Universidad de los Andes), Lugano (Auditorium Rsi) usw. Er spezialisiert sich stets in der zeitgenössischen Musik, und kollaboriert und trifft sich mit Komponisten wie H. Lachenmann, H. Oehring, S. Sciarrino, G Manzoni, S.Bussotti, M. Pisati, C. Peralta. Er hat die Uraufführungen von Stücken von vielen Komponisten, u.a. von H. Oehring, C. Peralta, R.Quindici, M. Azzan und R. De Cia gespielt.

The Navidson Records – Ein Musiktheater als Installation

(Uraufführung: 29.5.2016)

Ole Hübner (K), Kristian Hverring (S), Rosalba Quindici (K), Benedikt Schiefer (K), Tassilo Tesche (KL), Till Wyler von Ballmoos (KL)

Johannes X. Schachtner Musikalische Leitung

Johannes X. Schachtner lebt nach seinem Studium und Stipendienaufenthalten in Bamberg und Paris als Dirigent und Komponist in München. Er leitete am Pult Orchester wie die Münchner Symphoniker, die Bad Reichenhaller Philharmoniker oder die Bayerische Kammerphilharmonie. Musiktheaterproduktionen führten ihn u.a. ans Vorarlberger Landestheater; im Frühsommer 2016 leitet er eine Produktion im Rahmen der Münchner Biennale. Sein umfangreiches Werk als Komponist wird regelmäßig von international renommierten Solisten wie Julius Berger, Julia Fischer, Maximilian Hornung oder dem Dirigenten Ulf Schirmer aufgeführt. Für sein Schaffen wurde Johannes X. Schachtner vielfach ausgezeichnet, u.a. 2014 mit dem bayerischen Kunstförderpreis.

Mnemo/scene: Echos

(Uraufführung: 2.6.2016)

Pauline Beaulieu (R), Ariel Farace (T), Stephanie Haensler (K), Yvonne Leinfelder (V)

Stephanie Schadeweg Schauspielerin

Stephanie Schadeweg wurde 1978 in Wittenberge/Brandenburg geboren. 2000 bis 2004 absolvierte sie ein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg – als Diplomstück spielte sie die Rolle der Mrs. Martin in Ionescos Die kahle Sängerin in der Regie von Annette Pullen. Während des Studiums spielte sie bereits auf Kampnagel (die Rolle der Agnes in KleistsFamilie Schroffenstein, Inszenierung: Hanna Rudolph) sowie am Thalia Theater. 2004 bis 2008 war sie Ensemblemitglied des Münchner Volkstheaters, seit 2008 ist sie dort Gast. In München spielte sie u. a. die Karoline in Kasimir und Karoline von Ödön von Horváth, die Olivia in Shakespeares Was ihr wollt, die Marie in Woyzeck von Georg Büchner, die Helena in ShakespearesSommernachtstraum und die Marie in Molnars Liliom. Sie arbeitete unter anderem mit den Regisseuren Christian Stückl, Florian Fiedler, Jorinde Dröse, Christine Eder, Frank Abt und erarbeitete zusammen mit dem Regisseur Carsten Golbeck eine Live-Hörspiel-Reihe. Mit Frank Abt arbeitete sie außerdem als Gast am Hamburger Thalia Theater (in Ein Fuchs reißt Kaninchen) sowie am Bochumer Schauspielhaus (in Superstar) zusammen. Darüber hinaus hat sie einige Film- und Fernseherfahrung. Seit der Spielzeit 2011/12 ist Stephanie Schadeweg Ensemblemitglied am Theater Osnabrück. Wichtige Rollen waren u. a. Minna von Barnhelm (2011), Olga in Drei Schwestern (2012), Anne Holz in X-Freunde (2014), Isabell in Der schwarze Obelisk (2015) sowie die Mitwirkung in Doktor Faustus (2015).

Sweat of the Sun – nach »Eroberung des Nutzlosen« von Werner Herzog

(Uraufführung: 28.5.2016)

David Fennessy (K, T), Marco Štorman (R, T), Jil Bertermann (B, K), Katharina Ortmann (D)

Katrin Schafitel Performer

Katrin Schafitel ist seit 1999 freiberufliche Tänzerin und Tanzpädagogin. Sie arbeitet mit unterschiedlichen Choreograph_Innen und Regiesseur_Innen zusammen mit denen sie auf nationalen und internationalen Festivals zu sehen war. 2012 gewann sie zusammen mit Katja Wachter mit dem Duett „Boléro-Bolero“ den Kritikerpreis bei dem Festival of Miniatures Choreographic in Belgrad. 2013 wurde ihr das Arbeits-/ und Weiterbildungsstipendium der Stadt München verliehen um ihre eigenen choreografischen Arbeiten auf- und auszubauen.

Katrin Schafitel interessiert Schnittstellen zu Tanz, Musik und Sprache. Die sich daraus entwickelnden Kompositionen, aus Klang, Musik, Tanz stellt Sie einander gegenüber und in Frage: Wer oder was ist Klangkörper, Musikkörper, Tanzkörper, Resonanzkörper, Instrument?

Mnemo/scene: Echos

(Uraufführung: 2.6.2016)

Pauline Beaulieu (R), Ariel Farace (T), Stephanie Haensler (K), Yvonne Leinfelder (V)

Tobias Eduard Schick Teilnehmer

Tobias Eduard Schick studied composition in Dresden and Rome, e.g. with Mark Andre, Ernst Helmuth Flammer and Manos Tsangaris. His Works have been performed worldwide (Germany, EU, Japan). His music and radio features about his work have been broadcast by Deutschlandradio Kultur and WDR 3. He has been awarded a number of prizes and scholarships, most recently the composition prize of Plural Ensemble, Madrid. Since 2013 he works on his doctoral thesis about Mathias Spahlinger. His writings about 20th/ 21th century music as well as about aesthetics have been published by periodicals such as Musik-Konzepte, Musik & Ästhetik and Positionen. He teaches Musicology at the Hochschule für Musik Dresden.

Symposium zur Münchener Biennale: OmU – Echoräume und Suchbewegungen im heutigen Musiktheater

Benedikt Schiefer Komposition

In Rosenheim geboren, studierte er Komposition in München und Basel. Neben zahlreichen Stipendien und Einladungen war er 2005 Stipendiat der Akademie Schloss Solitude, 2012 erhielt er den »Preis der deutschen Filmkritik«. Sein Werk erstreckt sich von klassischen Kompositionen mit oder ohne Live Elektronik bis zu Filmmusik und Klanginstallationen. Seine Werke wurden unter anderem vom Ensemble Phönix Basel, Ensemble Ascolta, Ensemble Wiener Collage, Ensemble Gelberklang, Neue Vocalsolisten Stuttgart, bei Festivals wie ADevantgarde-Festival, Wien Modern, Ludwigsburger Festival für Neue Musik, Festspiele Europäische Wochen Passau u.a. aufgeführt. 

The Navidson Records – Ein Musiktheater als Installation

(Uraufführung: 29.5.2016)

Ole Hübner (K), Kristian Hverring (S), Rosalba Quindici (K), Benedikt Schiefer (K), Tassilo Tesche (KL), Till Wyler von Ballmoos (KL)

Andreas Schmalhofer Violoncello

Andreas erhielt mit 5 Jahren seinen ersten Cellounterricht bei Hartmut Tröndle. Eldar Issakadze (Ingolstadt) führte seinen Unterricht bis zu seinem Wechsel zu Prof. Stephan Haack (Solocellist der Münchner Philharmoniker) fort. Meisterkurse besuchte er bei: Prof. Danjulo Ishizaka, Maximilian Hornung, Prof. Wolfgang Böttcher, Prof. Lazslo Fenyö und Kent Nagano. Den Kulturpreis der Stadt Bobingen erhielt er im Jahr 2007. 2006 und 2013 erhielt er ein Stipendium beim internationalen Meisterkurs in Kanada 'Stage des Cordes'. 2009 wurde er Jungstudent bei Prof. Jean-Guihen Queyras. Bereits ein Jahr später erspielte er sich einen 1. Bundespreis bei 'Jugend-Musiziert' und auch den Klassikpreis des WDR und der Stadt Münster. Mit 17 Jahren debütierte er mit der Rumänischen Staatsphilharmonie und dem Dvorak Cellokonzert in der Philharmonie Bacau. Konzerte spielte er bei internationalen Festivals wie z. B. dem Amsterdam Festival, Gstaad Festival und auch den Salzburger Festspielen.

2011 wurde er Stipendiat bei der Stiftung 'Live Music Now' (Augsburg) und studiert seit 2014 bei Prof. Julius Berger in Augsburg. Ein Jahr später gewann er den 1. Preis beim internationalen Johann-Andreas-Stein Wettbewerb. 

Mnemo/scene: Echos

(Uraufführung: 2.6.2016)

Pauline Beaulieu (R), Ariel Farace (T), Stephanie Haensler (K), Yvonne Leinfelder (V)

Johann-Michael Schneider Performer

Johann-Michael Schneider, geboren 1966 in Hannover, 1989-93 Violinstudium an der Hochschule für Musik Köln, 1994 Regieassistent von R. Ciulli, Theater an der Ruhr, 1995-98 Schauspieler am Theater Dortmund, seit 1998 freischaffend als Schauspieler und (Theater-)Musiker an vielen Theatern, regelmäßig Arbeit mit Menschen mit Behinderungen, seit 2006 auch Regie, eigene musikalisch-theatralische Projekte. Mein Hauptinteresse gilt - kurz gesagt - dem Musikalischen des Schauspiels und dem Theatralischen der Musik.

Staring at the Bin

(Uraufführung: 28.5.2016)

Meriel Price (K, R)

Katja Schneider Teilnehmerin

PD Dr. Katja Schneider vertritt zur Zeit eine Professur am Institut für Theaterwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München. Habilitation zu "Tanz und Text". Schwerpunkte ihrer Lehre und Forschung sind Tanz, Performance Art, Intermedialität, Theater des 18. Jahrhunderts, frühe Moderne und postdramatisches Theater. Als Redakteurin arbeitete sie für die Fachmagazine tanzdrama, tanzjournal und tanz (1992–2012), als Dramaturgin ist sie für das Münchner Festival "Dance" tätig.

Symposium zur Münchener Biennale: OmU – Echoräume und Suchbewegungen im heutigen Musiktheater

Stefan Schneider Klarinette

Der Münchner Klarinettist Stefan Schneider ist als freischaffender Musiker regelmäßiger Gast beim Bayerischen Staatsorchester, den Münchner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und zahlreichen anderen deutschen und europäischen Orchestern.
Beim Münchener Kammerorchester spielt Stefan Schneider seit 1995 als ständiger 1. Klarinettist, sein besonderes Engagement gilt der Vielfalt der Klarinetten – vor allem der Bass- und Kontrabassklarinette - und damit einem stilistisch weit gefassten kammermusikalischen und orchestralen Repertoire bis in die Gegenwart.

Von 2009 bis 2015 hatte Stefan Schneider eine Gastprofessur für Klarinette an der Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau inne.

Mnemo/scene: Echos

(Uraufführung: 2.6.2016)

Pauline Beaulieu (R), Ariel Farace (T), Stephanie Haensler (K), Yvonne Leinfelder (V)

Carolin Marietta Schogs Kostüm

Carolin Marietta Schotts, 1985 in Bonn geboren, lebt und arbeitet als freie Künstlerin und Kostümbildnerin in Berlin. Nach ihrem Kostümbild-Studium an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg und an der Universität der Künste in Berlin war sie zunächst an Produktionen für das Stadttheater Freiburg, die 13. Münchner Biennale für Neues Musiktheater München, das Theater Magdeburg, das Deutsche Nationaltheater Weimar, das Ballhaus Ost und dem Theaterdiscounter beteiligt. Mit Regisseurin Brit Bartkowiak verbindet sie bereits eine intensive und kontinuierliche Zusammenarbeit, u.a. mit Arbeiten für das Deutsche Theater Berlin, das Staatstheater Mainz, das Deutsche Theater Göttingen, das Glocksee Theater Hannover, das Münchner Volkstheater und das Stadttheater Ingolstadt.

Mnemo/scene: Echos

(Uraufführung: 2.6.2016)

Pauline Beaulieu (R), Ariel Farace (T), Stephanie Haensler (K), Yvonne Leinfelder (V)

Robyn Schulkowsky Künstlerische Leitung

Die US-amerikanische Perkussionistin Robyn Schulkowsky lebt seit 1980 in Deutschland. International gefragt sind ihre Interpretationen und Uraufführungen der bedeutendsten Stücke für Solo Perkussion des 20. und 21. Jahrhunderts.
Die vielseitige Musikerin und Komponistin konzertiert und unterrichtet Kinder, Jugendliche, Studierende, Berufsmusiker und Laien kontinuierlich in der ganzen Welt.
Mit vielen bedeutenden Komponisten verbindet sie langjährige Formen der Zusammenarbeit, wie z.B. mit Christian Wolf, der wie manche seiner Kollegen einige Werke speziell für Robyn Schulkowsky schreibt. Regelmäßig ist sie zusammen mit den Musikern Joey Baron, Reinhold Friedrich, Kim Kashkashian, dem Komponisten Christian Wolff, der Choreografin Sasha Waltz und dem Künstler Günther Uecker auf Tournee.
2014 nahm sie mit Joey Baron und Fredy Studer ihre eigene Komposition Armadillo für Percussion-Trio bei New World Records auf. Ihr Perkussionsprojekt mit Fabrikarbeitern in Österreich wurde mit dem »Junge Ohren« Preis 2006 ausgezeichnet.
Seit 2005 ist ihr »Rhythm Lab« auf Reisen zu neuen Klanghorizonten und Hörerfahrungen rundum den Globus, ob in der Grand Central Station New York, in mehreren Städten Rumäniens, in Ingolstadt, Island, Mexico und Uruguay. Weitere Stationen in China und Argentinien sind noch für dieses Jahr geplant.

GAACH - quasi eine Volksoper – Ein Partizipationsprojekt

(Uraufführung: 5.6.2016)

Catherine Milliken (KL), Robyn Schulkowsky (KL), Dietmar Wiesner (KL)

Sebastian Schwab Musikalische Assistenz

Der 1993 geborene Sebastian Schwab studierte Dirigieren (bei Prof. Alexander Liebreich und Prof. Bruno Weil), Komposition (bei Prof. Jan Müller-Wieland) und Violine (bei Prof. Olga Bloch-Voitova) an der HfMT München.  Schwabs Kompositionen wurden u.a. bei den Verlagen Schott und Helbling als Notenmaterial und Tonträger veröffentlicht und u.a. bei der Eröffnung des israelischen Generalkonsulats München, der Siemens Musikstiftung, dem "aDevantgarde-Festival" München, dem "Impuls-Festival" Sachsen-Anhalt, den "Tagen neuer Kirchenmusik" und im Konfuzius-Institut Hamburg aufgeführt. Für die Zusammenarbeit mit dem griechischen Komponisten Mikis Theodorakis erhielt Schwab 2013 den „Leonhard und Ida Wolf Gedächtnispreis der Stadt München“; die aus jenem Projekt entstandene CD „Echowand“ erhielt 2015 die höchste Auszeichnung, den „supersonic award“ der Musikzeitschrift „pizzicato“.

Sweat of the Sun – nach »Eroberung des Nutzlosen« von Werner Herzog

(Uraufführung: 28.5.2016)

David Fennessy (K, T), Marco Štorman (R, T), Jil Bertermann (B, K), Katharina Ortmann (D)

Adelin Schweitzer Video

Adelin Schweitzer, geboren 1978, lebt und arbeitet in Marseille. Er schloß sein Diplom (DNSEP) an der Kunsthochschule von Aix-en-Provence im Jahr 2004 ab und entdeckte für sich Künstler wie Tinguely, Marc Pauline vom S.R.L (Survival Research Lab) und Stelarc. Im LOEIL, dem Mechatronik-Labor der Schule, experimentiert er auf dem Gebiet neuer Technologien. Seit 2014 arbeitet er mit zwei Künstlergruppen zusammen, »deletere« und die »drones bastard group« mit dem Schwerpunkt seiner Forschungen über die Beziehungen Mensch / Maschine und über Begriffe wie »Disnovation«, Techno - Schamanismus und Entschleunigung.

HolyVj #Digression no°1

(Uraufführung: 3.6.2016)

Charles Sadoul (K, B), Adelin Schweitzer (V), Dietmar Lupfer (cu)

Annette Schönmüller Alt

Die Mezzosopranistin Annette Schönmüller etablierte sich in den vergangenen Jahren als eine der vielseitigsten Sängerinnen/Darstellerinnen im Bereich der zeitgenössischen Musik. Zahlreiche internationale Ur- und Erstaufführungen, sowie persönliche Zusammenarbeiten mit namhaften Komponisten unserer Zeit, von denen einige Werke speziell für ihre Stimme schrieben, belegen dies.

Mit ihrer Darstellung der für sie komponierten Titelpartie „Lilith“ in der Uraufführung von Peter Eötvös´ Oper „Paradise reloaded (Lilith)“ erregte die Künstlerin beim Festival Wien Modern/Neue Oper Wien/müpa Budapest große Aufmerksamkeit (CD – Erscheinung bei bmc records 2016).

Ihre intensive Darstellung der "Geesche Gottfried" in Adriana Hölszkys "Bremer Freiheit" am Berliner Konzerthaus löste bei Presse wie Publikum Begeisterung aus.

2016 singt Annette Schönmüller in der Eröffnungspremiere der Münchener Biennale für zeitgenössisches Musiktheater den weiblichen Hauptpart in der UA von David Fennessys Musiktheater „The sweat of the sun“ (2017 bei den Operadagen Rotterdam, Theater Osnabrück) und gestaltet die Magdalena in Gottfried von Einems "Jesu Hochzeit" unter Jonathan Stockhammer beim Festival Carinthischer Sommer. Ebenfalls geplant ist ihr Debüt am Brucknerhaus Linz mit H.W. Henzes "El rey de Harlem" unter Johannes Kalitzke beim Festival Neue Musik. 

Die Künstlerin wird von internationalen Festivals und führenden Opernhäusern verpflichtet u.a. Theater an der Wien (PM Davies Monooper „Das Medium“), Oper Frankfurt (UA Rolf Riehm „Sirenen“), Berliner Konzerthaus („Geesche Gottfried“ in Adriana Hölszkys „Bremer Freiheit“, „Harakiri“ von Peter Eötvös), müpa/Palace of Arts Budapest (Peter Eötvös „Lilith“), Concertgebouw Amsterdam (Henze „L´Upupa“), Wiener Festwochen, Staatstheater Darmstadt (Alt-Solistin in Luigi Nonos „Prometeo), müpa/Palace of Arts Budapest, der Biennale Salzburg (Sciarrino „Infinito nero), Neue Oper Wien (Ligeti „Mescalina“ in „Le Grand Macabre“), Ostrava New Music Festival, Musikbiennale Zagreb.

Ihre musikalische Ausbildung erhielt die Sängerin an der Wiener Musikuniversität, wo sie vor ihrem Gesangsstudium (bei Colleen Rae Holmes) die Studien Orgel und Musikpädagogik/Dirigieren absolvierte und sich hierbei intensiv auch mit Alter Musik auseinandersetzte. Partien von Monteverdi (Ottavia, Messaggiera) finden sich daher in ihrem künstlerischen Aufgabenfeld ebenso wie Judit (Bártok), Lucretia (Britten), Geschwitz oder Wozzeck-Marie und Schönbergs Monodram "Erwartung".

Sweat of the Sun – nach »Eroberung des Nutzlosen« von Werner Herzog

(Uraufführung: 28.5.2016)

David Fennessy (K, T), Marco Štorman (R, T), Jil Bertermann (B, K), Katharina Ortmann (D)

Sita Kostüm

Sita, 1988 im holsteinischen Neustadt als Sven Schmidt geboren, aufgewachsen in Hamburg, begann nach einer viermonatigen Hospitanz am Deutschen Theater Berlin 2012 sein Kostümbild-Studium an der Hochschule Hannover. Im Rahmen des praktischen Studienteils erhielt Sita ein Auslandsstipendium in New York City, wo er anschließend 2014 vier Monate für die französische Künstlerin Letitia Soulier arbeitete. 2015 folgten neben dem Studium praktische Arbeiten als Kostümbildner für Julia Hübners Inszenierung von Wagners »Idomeneo« an der Musikhochschule Hanns-Eisler in Berlin sowie ein Musikvideo für die dänische Band »Brummen«. Bei einem Gemeinschaftsprojekt der Theaterakademie Hamburg lernte er den Regisseur Abdullah Kenan Karaca kennen, mit dem er als Kostümbildner bei Horváths »Der jüngste Tag« im Malersaal des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg zusammen arbeitete. Bei »Die Präsidentinnen«, Sitas erster Arbeit am Münchner Volkstheater und »Katzelmacher« setzt sich die Zusammenarbeit fort. Neben seiner Tätigkeit als Kostümbildner ist Sita auch Performancekünstler.

Für immer ganz oben – nach einer Erzählung von David Foster Wallace

(Uraufführung: 1.6.2016)

Brigitta Muntendorf (K), Abdullah Kenan Karaca (R), Vincent Mesnaritsch (B), Sita (Ko)

Philharmonische Staatsorchester Mainz Orchester

Das Philharmonische Staatsorchester Mainz bestimmt seit Jahrhunderten die Musikkultur der Stadt Mainz und hat sich zu einem der bedeutendsten Klangkörper der gesamten Rhein-Main-Neckar-Region entwickelt. Seit der Spielzeit 2011/12 setzt Hermann Bäumer als Chefdirigent des Orchesters diese Entwicklung äußerst erfolgreich fort. Neben der Mitwirkung bei den Musiktheateraufführungen des Staatstheaters Mainz sind die Musikerinnen und Musiker des Orchesters in verschiedensten Konzertreihen zu erleben: die Sinfoniekonzerte, Sonder- und Kammerkonzerte zeichnen sich durch eine beziehungsreiche Programmdramaturgie aus, die auch für Neues und Experimente offen ist. Regelmäßig arbeitet das Orchester mit renommierten Gast-Dirigenten wie zuletzt u. a. Krzysztof Penderecki, Olari Elts, Michail Jurowski, Marko Letonja, Alun Francis, Patrik Lange, Andreas Spering und Gast-Solisten wie Isabelle Faust, Midori, Antje Weithaas, Jörg Widmann, Herbert Schuch, Christian Poltéra, Tzimon Barto, Kolja Blacher, Julian Steckel, Baiba Skride und Lily Zilberstein.

if this then that and now what

(Uraufführung: 28.5.2016)

Simon Steen-Andersen (K, R, B, T)

Simon Steen-Andersen Komposition, Regie, Bühnenbild, Text

Geboren 1976 in Odder (Dänemark). Musikalische Ausbildung (Komposition) ab 1998 in Århus bei Karl Aage Rasmussen, 2001/02 bei Mathias Spahlinger in Freiburg, 2003/04 bei Gabriel Valverde in Buenos-Aires und 2000-2006 bei Bent Sørensen und Hans Abrahamsen in Kopenhagen. Zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, u.a. von der Dänischen Kunststiftung, der Léonie-Sonning-Musikstiftung und den Darmstädter Ferienkursen (Kranichsteiner Musikpreis 2008); diverse Gastaufenthalte. Kompositionsaufträge unter anderen von ensemble recherche / Donaueschinger Musiktage 2007, Ensemble Modern, Radio-Kammerphilharmonie Hilversum, Sinfonieorchester Shanghai, außerdem Aufführungen seiner Werke durch Ensembles wie ICTUS, das Collegium Novum Zürich, das Silesian String Quartet.

Seit 2008 Lehrtätigkeit (Komposition) an der Königlichen Musikakademie in Århus; Veröffentlichungen in Zeitschriften wie kunstMUSIK, Dansk Musik Tidsskrift, Parergon (Norwegen); Mitherausgeber der dänischen Zeitschrift für neueste Kunstmusik »AUTOGRAF.org«. Das Schaffen von Simon Steen-Andersen umfasst neben Kompositionen für Solisten, Ensembles und Orchester, zum Teil mit ungewöhnlichen Zusatz-Instrumenten, Gerätschaften und verschiedenen elektroakustischen Dispositiven, auch audiovisuelle Installationen. Häufig wird die Musik durch Aktionen der Ausführenden um eine theatrale Dimension erweitert.

(website von Simon Steen-Andersen)

if this then that and now what

(Uraufführung: 28.5.2016)

Simon Steen-Andersen (K, R, B, T)

Pierre Sublet Musikalische Leitung

Im Oktober 1967 war ich 13. Ich befand mich im Haus, im Badezimmer,  unter der Dusche, das Radio lief, Schoenberg opus 11.  Später studierte ich das ganz traditionelle Klavierrepertoire, um mich danach in Paris mit dem XX. Jahrhundert zu beschäftigen. Verschiedene gewonnene Wettbewerbe lancierten eine normale Karriere, mit Tourneen auf den Kontinenten, Uraufführungen und Aufnahmen, Meisterklassen von China über das Teatro Colòn  bis New York.

Als Mitglied einer Schulleitung habe ich damals die Werkstatt für zeitgenössische Musik ins Leben gerufen. Aus ganz Europa kamen Jahr für Jahr BerufsmusikerInnen, um sich weiterzubilden.  Während einiger Jahre war ich auch Vizepräsident des Schweizerischen Tonkünstlervereins.

Innerhalb interdisziplinärer Projekte  habe ich mit Künstlern wie Alfred Brendel, Bruno Ganz, Roman Signer, Marianne Pousseur und anderen gearbeitet.

Ich liebe Schubert, das Théâtre Musical, das Clavichord, die Gastronomie, und habe Europera 2 und Staatstheater inszeniert.

The Navidson Records – Ein Musiktheater als Installation

(Uraufführung: 29.5.2016)

Ole Hübner (K), Kristian Hverring (S), Rosalba Quindici (K), Benedikt Schiefer (K), Tassilo Tesche (KL), Till Wyler von Ballmoos (KL)

Tassilo Tesche Künstlerische Leitung

In München geboren, studierte er Bühnenbild an der Accademia di Belle Arti in Venedig und diplomierte an der Universität der Künste Berlin bei dem Architekten Benedict Tonon und der Künstlerin Katarina Sieverding. Seitdem freischaffend, bewegt er sich mit seiner Arbeit zwischen bildender Kunst, Theater, Film und Architektur. Der Fokus seiner Theaterarbeit liegt auf der gemeinsamen Konzeption und Stückentwicklung mit Autoren, Komponisten und Regisseuren. 2008 gewann er zusammen mit dem Komponisten Leo Dick für »Kann Heidi brauchen, was es gelernt hat?« den Förderpreis Fonds experimentelles Musiktheater Nordrhein-Westfalen. Mit dem gleichen Team gestaltete er für das Musikfestival 2011 am Stadttheater Bern das experimentelle Musiktheater »Der Wunsch, Indianer zu werden«.

(Website)

The Navidson Records – Ein Musiktheater als Installation

(Uraufführung: 29.5.2016)

Ole Hübner (K), Kristian Hverring (S), Rosalba Quindici (K), Benedikt Schiefer (K), Tassilo Tesche (KL), Till Wyler von Ballmoos (KL)

Christoph Theussl Performer

Christoph Theussl ist gebürtiger Steirer und lebt heute in München. Er arbeitet als Liedermacher, Schauspieler, Performer, Musikkabarettist, Satiriker, Lesebühnenautor und Moderator. Sein Lebensraum ist die Bühne, sein Instrument ist die Gitarre, seine Verteidigungsstrategie die Satire und sein zentrales Ausdrucksmittel eine Sprache, die kulturell stark von der Österreichischen Herkunft geprägt ist.

Theussl ist Preisträger des Förderpreises der Liederbestenliste 2014, sowie des Förderpreises der Hanns Seidel-Stiftung 2015 und Stammmitglied der Münchner Lesebühne „Schwabinger Schaumschläger“. Sein erstes musikkabarettistisches Soloprogramm „Theussl’s Welthitz“ hatte im Herbst 2013 im Vereinsheim München Premiere. Seine aktuelle CD „endlich - Lieder für alle, die noch leben“ ist ein Doppelalbum zum Thema Tod und erschien 2014 im Verlag Periplaneta Berlin. 

Staring at the Bin

(Uraufführung: 28.5.2016)

Meriel Price (K, R)

Elisabeth Tropper Dramaturgie

Elisabeth Tropper (geboren 1984 in Graz, Österreich) studierte Germanistik und Publizistik an den Universitäten in Graz und Klagenfurt. Während des Studiums war sie als freie Kulturjournalistin tätig und absolvierte mehrere Regie- und Dramaturgiehospitanzen sowie -assistenzen in Oper und Schauspiel. In den Spielzeiten 2007/08 und 2008/09 war sie Dramaturgieassistentin und Jungdramaturgin am Schauspielhaus Graz. Ab August 2009 arbeitete sie als freie Dramaturgin u.a. am Hebbel am Ufer (HAU) in Berlin, am oberösterreichischen Theater Hausruck sowie regelmäßig am Heimathafen Neukölln, wo sie als Dramaturgin und Co-Autorin für verschiedene Uraufführungen und Stückentwicklungen verantwortlich zeichnete. Die Romandramatisierung »ArabQueen« wurde zu zahlreichen Festivals eingeladen und bei »radikal jung« in München mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Im Mai 2010 war sie Stipendiatin beim Internationalen Forum des Theatertreffens in Berlin. In der Spielzeit 2011/12 ging sie als Dramaturgin an das Staatstheater Kassel, im Anschluss daran vorübergehend an das Goethe Institut in Oslo. Aktuell promoviert sie an den Universitäten Luxemburg und Trier und ist Mitarbeiterin im Forschungsprojekt »Prozesse der Internationalisierung im Theater der Gegenwart«.

 

 

(Profil auf prothein.de)

Speere Stein Klavier

(Uraufführung: 5.6.2016)

Christian Grammel (R), Genoël von Lilienstern (K), Elisabeth Tropper (D), Yassu Yabara (B)

Sibill Urweider Klavier

1991 in Biel geboren, beschäftigte sich Sibill Urweider seit den frühesten Kindheitsjahren nicht nur intensiv mit dem Klavier, sondern auch mit dem Gesang und der Bewegung. Bis zum Beginn ihres Klavierstudiums bei Pierre Sublet an der Hochschule der Künste Bern trainierte sie intensiv in der rhythmischem Gymnastik und im Tanz und nahm seit dem neunten Le- bensjahr Gesangsunterricht bei Eliane Geiser an der Musikschule Biel. Dies führte zu einem grossen Interesse an zeitgenössischer Musik und interaktiver Ausdrucksweisen. Musik über den Körper und die Stimme zu erfahren, durch Improvisation und Komposition zu erforschen und eine persönliche Interpretation der Stücke zu erarbeiten sind Kernpunkte ihrer künstleri- schen Tätigkeit. Nach Absolvierung der Talent- förderungsklasse des Gymnasiums Hofwil und dem Bachelorabschluss im Jahre 2012, studier- te Sibill Urweider ein Semester an der Sibeli- us-Akademie in Helsinki, Finnland. Im Januar 2015 schloss sie den Master of Arts in Music Pedagogy mit Auszeichnung ab, um gleich den zweiten Master in Théâtre Musical anzuhängen, den sie voraussichtlich im Sommer 2016 been- den wird.

Sibill Urweider spielt in zwei Bands: einer Stras- senmusikgruppe namens "Sibill et les Beaux" und als Sängerin in der Post-Punk-Band "I MADE YOU A TAPE"."

The Navidson Records – Ein Musiktheater als Installation

(Uraufführung: 29.5.2016)

Ole Hübner (K), Kristian Hverring (S), Rosalba Quindici (K), Benedikt Schiefer (K), Tassilo Tesche (KL), Till Wyler von Ballmoos (KL)

Cathy van Eck Komposition

Niederländische Komponistin und Klangkünstlerin. Ihre Werke sind für Instrumente, oft in der Kombination mit Live-Elektronik sowie für selbstgebaute und -gespielte Klangerzeuger. Sie studierte am Königlichen Konservatorium in Den Haag und an der Universität der Künste Berlin. Als Stipendiatin nahm sie an Kursen beim Centre Acanthes, dem Pariser IRCAM und an der Sommerakademie des Schloss Solitude in Stuttgart teil. Ihre Arbeiten wurden u.a. beim Gaudeamus Festival, bei TRANSIT, NYCEMF New York, Klangwerkstatt Berlin und den Klangspuren Schwaz aufgeführt. Zurzeit arbeitet sie an einer Dissertation am Orpheusinstitut in Gent. Seit 2007 unterrichtet sie Musik und Medien an der Kunstuniversität in Bern.

Phone Call to Hades

(Uraufführung: 31.5.2016)

Cathy van Eck (K), Isabelle Kranabetter (D), Blanka Radoczy (R), Claudia Irro (Ko)

Christian Van Schijndel Performer

Christian Van Schijndel (geboren 1972 in Knutsford, England) ist Performancekünstler, Sänger und Kostümbildner. Er studierte am Camberwell College of Arts und an der Middlesex University (Studiengang Fashion & Textiles) in London. Als Kabarettist hat er in Burlesque, New Cabaret und Performance einen einzigartigen Stil entwickelt, der sich ästhetisch, provokant und humorvoll mit Geschlecht, Gesellschaftsschicht und Identität auseinandersetzt. Seit 2005 tritt er in Dänemark und international auf, unter anderem am New Avenu Theatre, am Bellevue Theater, auf dem Roskilde Festival, am Danish Design Institute und an der Royal Vauxhall Tavern (London). Van Schijndel ist außerdem Kurator und Produzent des Performancetheaters Warehouse9, wo er mit dem ausverkauften New Festival in den Jahren 2010 und 2011 das „Burlesque-Genre“ als Kunstform in Dänemark einführte und damit landesweit große Beachtung in den Medien fand. Er war mehrfach in verschiedenen Fernseh- und Radioprogrammen zu sehen. Christian Van Schijndel lebt und arbeitet in Kopenhagen, wo er seit der Gründung im Jahr 2007 als Stage- und Eventmanager von Warehouse9 tätig ist.

ANTICLOCK (OmU)

(Uraufführung: 30.5.2016)

Mirko Borscht (R), Christian Beck (B), Hannes Hesse (V)

Marco Vasalli Bariton

Der lyrische Bariton italienischer Abstammung wuchs am Bodensee auf. Er studierte Gesang an der Hochschule für Musik in Köln bei KS Prof. Edda Moser (Diplom mit Auszeichnung). Seit geraumer Zeit arbeitet er mit Maria Baldauf in Zürich. Gastverpflichtungen führten ihn u. a. an die Deutsche Oper Berlin, an die Oper Köln, das Festspielhaus Baden-Baden, Staatsoper Hannover oder an die Staatsoper Istanbul. Seit 2006 ist er Ensemblemitglied am Theater Osnabrück. Zu seinen wichtigsten Partien gehörten u. a. Danilo (Die lustige Witwe), Malatesta (Don Pasquale), Marquis von Posa (Don Carlo) oder Wolfram von Eschenbach (Tannhäuser). Marco Vassalli wirkte an zahlreichen Uraufführungen mit u. a. in Neda, der Ruf von Nader Mashayeki oder in Operette von Mario Wiegand. In der Spielzeit 2010/11 war er als Figaro in der Neuinszenierung von Gioacchino Rossinis Il barbiere di Siviglia zu erleben. Als Konzertsolist war er u. a. in der Philharmonie Köln, dem Berliner Dom oder der Beethovenhalle Bonn zu Gast. Zum Auftakt der Saison 2011/12 wirkte Marco Vassalli beim Festival Spieltriebe 4 im Rahmen der Musiktheateruraufführung Flügeltraum mit. Danach ist er u. a. als Figaro (Il barbiere di Siviglia, Wiederaufnahme), Masetto (Don Giovanni) und als Graf von Luxemburg in Franz Lehárs gleichnamiger Operette zu sehen gewesen. In der Spielzeit 2012/13 und 2013/14 gastierte er als Mottel Kamzoil in Anatevka, sowie in der Spielzeit 2013/14 als Roman in Die Comedian Harmonists.

Sweat of the Sun – nach »Eroberung des Nutzlosen« von Werner Herzog

(Uraufführung: 28.5.2016)

David Fennessy (K, T), Marco Štorman (R, T), Jil Bertermann (B, K), Katharina Ortmann (D)

Susann Vent-Wunderlich Sopran

Die Sopranistin Susann Vent-Wunderlich wurde im thüringischen Saalfeld geboren. Nach Studien in Schulmusik, Geschichte, Musikwissenschaft, Musikpraxis, Archäologie und Kunstgeschichte absolvierte sie an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar ein Gesangsstudium bei Prof. Siegfried Gohritz. Ihr Operndebüt hatte die mehrfache Stipendiatin und Preisträgerin/Finalistin verschiedener internationaler und nationaler Wettbewerbe als Fiordiligi in Mozarts Così fan tutte mit der Jenaer Philharmonie unter der Leitung von Nicholas Milton. In der Spielzeit 2010/2011 gab sie als 2nd woman und 1st witch in Purcells Dido and Aeneas ihr Bühnendebüt an der Semperoper Dresden, wo sie 2012/2013 in Henzes Wir erreichen den Fluss zu sehen war. 2011 debütierte sie als Rosalinde auf der chinesischen Insel Guanglu und gastierte mit der Dido and Aeneas-Produktion der Semperoper Dresden bei den Festspielen Luzern. Als Mitglied des Thüringer Opernstudios sang sie am DNT Weimar u. a. die Partien der Micaela sowie der 1. Dame und bei den Domstufen Festspielen Erfurt 2012 die Viclinda in Verdis I Lombardi. Konzertverpflichtungen und Gastengagements führten sie bereits nach China, Spanien, Frankreich, Ungarn, Polen, Österreich, Schweiz und Tschechien. Seit der Spielzeit 2012/2013 ist sie festes Ensemblemitglied am Theater Osnabrück und sang  u. a. die Kurfürstin Marie in Der Vogelhändlerund Božena in Dvořáks Oper Vanda. In der Spielzeit 2014/15 war sie als Marcellina in Mozarts Figaro sowie als Barnonin Freimann in Lortzings Der Wildschütz und als Marie in Gurlitts Soldaten zu erleben.

Sweat of the Sun – nach »Eroberung des Nutzlosen« von Werner Herzog

(Uraufführung: 28.5.2016)

David Fennessy (K, T), Marco Štorman (R, T), Jil Bertermann (B, K), Katharina Ortmann (D)

Leslie Visco Sopran

Leslie Visco was born in Naples where she begun her studies and where in 2009 she graduated in singing at San Pietro a Majella Conservatory. She has sung as soloist in several festivals as Associazione Scarlatti di Napoli at Sant’Elmo concert Hall in Naples, Pavia Barocca Festival at Collegio Ghislieri in Pavia, Bilbao Ars Sacrum Festival (Spain), Festival Hactus Umanus Danzig (Poland), Copenhagen Renaissance Music Festival (Denmark), Opera Royal de Wallonie (Belgium). She has debuted with “Glossa” record company by publishing with “ I Turchini “ and Antonio Florio a motet by A. Scarlatti in 2012 and “ La Santissima Trinità” , oratorio by G. Veneziano, in 2013. She has participated to 40th “ Festival della valle dell’Itria “ in Martina Franca where she has sung for the opera “Armida” by T. Traetta , conducted by Diego Fasolis and in 2014 she has been in a tournèe with Stefano Montanari among Veneto, Dresden and Berlin in the project “MusikPodium Dresden – Venice“. In the seasen 2014/2015 she has sung for the opera “Marriage of Figaro” by W. A. Mozart and for “Germanicus“ by G. Ph. Telemann at Theater Osnabrück. Still in 2015 she has been invited for the 1st Ryan Opera Center International Residency which took place in Chicago at Lyric Opera and she attended the “Accademia Rossiniana“ in Pesaro, directed by Alberto Zedda, from where she has been selected to sing Madama Cortese in “Viaggio a Reims“ at Rossini Opera Festival 2015.

Sweat of the Sun – nach »Eroberung des Nutzlosen« von Werner Herzog

(Uraufführung: 28.5.2016)

David Fennessy (K, T), Marco Štorman (R, T), Jil Bertermann (B, K), Katharina Ortmann (D)

Genoël von Lilienstern Komposition

1979 in Monschau in der Eifel geboren, lebt als freischaffender Komponist in Berlin. Genoël von Lilienstern studierte Komposition in Bremen,Berlin und Den Haag, u.a. bei Younghi Pagh-Paan, Clarence Barlow und Hanspeter Kyburz. Er besuchte Meisterkurse von Georges Aperghis, Douglas Repetto, Brian Eno und Peter Eötvös und war Stipendiat der Ensemble Modern Akademie in Frankfurt, der Darmstädter Ferienkurse, der Akademie der Künste Berlin und der Cité Internationale des Arts Paris. Er erhielt den Hanns-Eisler-Preis für Komposition und Interpretation zeitgenössischer Musik, den Ring.Award.off (2008), einen Sonderpreis der Komischen Oper Berlin für seine Oper Rigolator und den Gargonza Arts Award (2012). 2013 war er guest lecturer am Center for Computer Research in Music and Acoustics (CCRMA) an der Stanford University. Seine Werke werden u.a. vom Ensemble Intercontemporain, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR oder dem Ensemble Modern aufgeführt.

Speere Stein Klavier

(Uraufführung: 5.6.2016)

Christian Grammel (R), Genoël von Lilienstern (K), Elisabeth Tropper (D), Yassu Yabara (B)

Dietmar Wiesner Künstlerische Leitung

Dietmar Wiesner lebt und arbeitet in Frankfurt. Als Mitbegründer und Flötist des Ensemble Modern arbeitet er mit den wichtigsten Komponisten weltweit zusammen. Auftritte als Solist u.a. mit Orchestern wie dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden sowie dem Scottish BBC Orchestra Glasgow. 2010 erschien seine Porträt-CD „Ghibli“ bei Ensemble Modern Medien. Regelmäßige Arbeiten als Komponist für internationale Musiktheaterproduktionen u.a. an der Comédie-Francaise, Paris und dem Deutschen Schauspielhaus, Hamburg. 1994 war er Mitbegünder der Komponisten- gruppe HCD Productions, die für ihre Produktion »Denotation Babel« 1999 den Prix Italia gewann. Für das Hörspiel »Haus aus Stimmen« wurde er mit dem »Deutschen Kritikerpreis« ausgezeichnet. Seit 2005 ist Dietmar Wiesner Dozent an der Internationalen Ensemble Modern Akademie (IEMA) und der Frankfurter Musikhochschule. Seit 2007 ist er regelmäßig Dozent und künstlerischer Leiter der Education-Projekte „lautstark“ des Musikfestivals Klangspuren Schwaz, „Zukunft@Bphil“ der Berliner Philharmoniker sowie künstlerischer Leiter internationaler Masterclasses u.a. beim Tokio Wondersite Festival in Japan. Die in Zusammenarbeit mit Cathy Milliken entstandene Radiooper  »Bunyah« wurde 2015 mit dem Prix Italia ausgezeichnet.

GAACH - quasi eine Volksoper – Ein Partizipationsprojekt

(Uraufführung: 5.6.2016)

Catherine Milliken (KL), Robyn Schulkowsky (KL), Dietmar Wiesner (KL)

Till Wyler von Ballmoos Künstlerische Leitung

Geboren 1979 in Bern, studierte er an der dortigen Universität Theaterwissenschaft sowie an der Hochschule der Künste Bern und Luzern Violoncello. 2006 bis 2011 studierte er Regie für Theater und Musiktheater an der Theaterakademie August Everding in München. Seit mehreren Jahren entwickelt er themenbezogene Musikperformance-Projekte in der freien Szene und inszeniert an diversen Staats- und Stadttheatern. Er ist unter anderem an den Münchner Kammerspielen, am Stadttheater Bremerhaven, am Badischen Staatstheater Karlsruhe, in Kopenhagen am Mammutteatret sowie an der Biennale Bern tätig. 2011 erhielt Wyler von Ballmoos den Debütförderpreis der Landeshauptstadt München für seine Produktion »Was is'n los?« und gewann für seine Inszenierung »Der Tod und das Mädchen - ein Wiederhall« bei den Bayerischen Theatertagen 2011 in Bamberg den Preis für die beste Regie. Er komponiert und produziert Musik für internationale Film-, Tanz- und Theaterproduktionen und war künstlerischer Leiter der WIM Bern (Werkstatt für Improvisierte Musik Bern) und der Musikfestwochen Bern.

(Website)

The Navidson Records – Ein Musiktheater als Installation

(Uraufführung: 29.5.2016)

Ole Hübner (K), Kristian Hverring (S), Rosalba Quindici (K), Benedikt Schiefer (K), Tassilo Tesche (KL), Till Wyler von Ballmoos (KL)

Yassu Yabara Bühnenbild

Yassu Yabara ist freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin in Berlin und arbeitet mit verschiedenen Teams an Stückentwicklungen, experimentellen Musiktheaterkonzepten und Opernperformances. Seit ihrem Diplom 2011 an der UdK machte sie viele verschiedene Erfahrungen mit diversen künstlerischen Teams in freien Produktionen in Berlin, der Schweiz und an Stadttheatern in Deutschland, unter anderem arbeitete sie gemeinsam mit Nis-Momme Stockmann am Schauspiel Frankfurt und Stadttheater Heidelberg, mit Georg Schütky an der Oper Leipzig und Staatstheater Mainz, mit Julia Lwowski an den Sophiensälen, dem Ballhaus Ost, Galerina Steiner und Neuköllner Oper. Zuletzt realisierte sie mit Beate Baron »Drei Einakter« von Bohuslav Martinu an der Oper Frankfurt im Bockenheimer Depot und mit Nele Jahnke und dem Theater Hora »Normalität - ein Musical« in Zürich in der Roten Fabrik.

(Website)

Speere Stein Klavier

(Uraufführung: 5.6.2016)

Christian Grammel (R), Genoël von Lilienstern (K), Elisabeth Tropper (D), Yassu Yabara (B)

Odilo Zapf Posaune

Odilo Zapf, geboren 1974, studierte Posaune an der Hochschule für Musik in Würzburg bei Martin Göß und Andreas Kraft. Neben der klassischen Orchesterausbildung beschäftigte er sich während des Studiums auch intensiv mit zeitgenössischer Musik.

Berufliche Erfahrung sammelte er unter anderem im Staatsorchester Koblenz und der Meininger Hofkapelle. Seit vielen Jahren ist er Mitglied des Orchesters der Klangverwaltung unter Enoch zu Guttenberg und als freischaffender Musiker in verschiedenen Orchestern und Formationen aktiv, wie zum Beispiel dem Ensemble Bavarian Chamber Brass.

Seit 2005 unterrichtet er an der Musikschule Freising und ist seit 2009 dort auch als stellvertretender Musikschulleiter tätig.

Mnemo/scene: Echos

(Uraufführung: 2.6.2016)

Pauline Beaulieu (R), Ariel Farace (T), Stephanie Haensler (K), Yvonne Leinfelder (V)

Martin Zenck Teilnehmer

Martin Zenck, Prof. Dr. an der Universität Würzburg im Institut für Musikforschung mit dem Schwerpunkt "Ästhetik, Medien, Neue Musik", arbeitet seit Jahren einmal am Schwerpunkt "Aisthesis" über Wahrnehmungs- und Erkenntnisleistungen der Künste, über den ein Buchprojekt mit dem Titel „Der Sinne der Sinne. Zu einer Anthropologie der Musik“ in Vorbereitung ist; zum anderen an einem ausgesprochenen Frankreich-Schwerpunkt über Michel Foucault, Gilles Deleuze,  Roland Barthes und Jacques Derrida.  Am 22. 2. 2013 erhielt er zusammen mit der Komponistin Isabel Mundry den „Happy New Ears“-Preis der Hans-und Getrud-Zender Stiftung in der Bayerischen Akademie der Künste. Die Doppel-Laudatio hat der Berliner Philosoph Dieter Mersch gehalten, die auch in der NZfM veröffentlicht wurde. Im Springsemester 2013 hat er eine Gastprofessur an der University of Chicago wahrgenommen. Im Druck befindlich ist nach über zehnjähriger Arbeit ein Buch über Pierre Boulez mit dem Titel: Pierre Boulez. Die Partitur der Geste und das Theater der Avantgarde, das im Umfang von 800 Seiten im Juni 2016 in Wilhelm-Fink Verlag (Paderborn) mit einem Geleitwort des Philosophen Dieter Mersch erscheinen wird. In Vorbereitung ist  weiter ein Forschungsband über „Intermedialität von Bild und Musik“, der in der Doppelpräsentation der beiden Disziplinen der Musikwissenschaft und der Kunstgeschichte – von Elisabeth Oy-Marra, Klaus Pietschmann, Gregor Wedekind und Martin Zenck herausgegeben –- , ebenfalls  im Fink-Verlag im Frühjahr 2016 erscheinen wird. Zwei Buch-Projekte sind schließlich in längerer zukünftiger Vorbereitung: eines über den Exilkomponisten Eduard Steuermann auf der Grundlage der Clara- und Edward Steuermann-Collection in der Library of Congress (Washington D.C.), ein anderes über die Konzeption von architekturalen, philosophischen und musikalischen Zwischenräumen im Gesamtwerk von Mark Andre, vor allem in seiner Oper wunderzaichen. In Arbeit ist schließlich ein mit Oliver Wiener und Ulrich Tadday konzipierter Sonderband der Musik-Konzepte, Neue Folge unter dem Titel: Die Musik – eine Kunst des Imaginären?, der im Herbst 2016 erscheinen wird.

 

 

Symposium zur Münchener Biennale: OmU – Echoräume und Suchbewegungen im heutigen Musiktheater

Johannes Öllinger E-Gitarre

Johannes Öllinger spielt als Solist und Kammermusiker, in Ensembles, Orchestern und Musiktheaterproduktionen. Seine Hauptinstrumente sind die klassische und die E-Gitarre, daneben Banjo, Theorbe und E-Bass. Öllingers Spektrum reicht von Alter Musik auf historischen und modernen Instrumenten über das klassische Gitarrenrepertoire bis hin zu zeitgenössischer Musik in verschiedenen Spielarten. Als Solist konzertierte er in der Laeiszhalle Hamburg, dem Prinzregententheater München, dem Konzerthaus Wien und bei den Salzburger Festspielen. Mit dem auf zeitgenössische Musik spezialisierten Gitarrenduo „steuber.öllinger“ war er Gast bei Festivals in Deutschland, Polen und den USA. Er spielt regelmäßig mit Ensembles wie Resonanz, musikFabrik NRW, dem Ensemble Modern Orchestra, dem Staatsorchester Stuttgart und dem Sinfonieorchester des BR und gastierte als Darsteller und Musiker an Theatern in Berlin, Wien, Hamburg, Frankfurt sowie Düsseldorf und arbeitete mit den Regisseurinnen Anna Malunat und Florentine Klepper.

Für immer ganz oben – nach einer Erzählung von David Foster Wallace

(Uraufführung: 1.6.2016)

Brigitta Muntendorf (K), Abdullah Kenan Karaca (R), Vincent Mesnaritsch (B), Sita (Ko)

Marco Štorman Regie, Text

Marco Štorman, geboren 1980 in Hamburg, schloss 2005 sein Regiestudium an der Otto-Falckenberg-Schule in München ab. Er assistierte u.a. bei Christoph Schlingensief, Jossi Wieler, Andreas Kriegenburg, Stephan Kimmig und Schorsch Kamerun, erhielt diverse Stipendien und gründete 2006 die Gruppe Kulturfiliale. 2011 drehte er seinen ersten Film »Juliaugust«, der bei den 9. berlin filmawards ausgezeichnet wurde. In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut realisierte er 2011 und 2013 Stadtrauminstallationen in Melbourne und Adelaide. Er arbeitet als freier Regisseur, u.a. am Thalia Theater in Hamburg, am Schauspiel Hannover, am Düsseldorfer Schauspielhaus und an der Jungen Oper Stuttgart.

Sweat of the Sun – nach »Eroberung des Nutzlosen« von Werner Herzog

(Uraufführung: 28.5.2016)

David Fennessy (K, T), Marco Štorman (R, T), Jil Bertermann (B, K), Katharina Ortmann (D)

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. OK